Archive for Januar, 2010

Jean Alesi sieht keinen Grund, warum Michael Schumacher in der kommenden Saison nicht vorne mitfahren soll – im Gegenteil.

“Er hat sich immer noch gefreut wie ein Kind. Und er ist so heiß auf die neue Saison, als wäre es seine erste”, erinnert sich Jean Alesi als er Michael Schumacher kurz nach der Bekanntgabe seines Comebacks traf. Der Franzose kann durchaus verstehen, warum sich der 41-Jährige noch einmal in den Rennzirkus begibt. “Wenn du als Rennfahrer aus der Formel 1 abtrittst, ist es, als hättest du deinen besten Freund verloren. Ich habe mich mit der DTM getröstet. Hätte ich wie Michael das Angebot eines Top-Teams gehabt, wäre ich auch in die Formel 1 zurückgekehrt”, verriet Alesi gegenüber auto, motor, sport.

Der frühere F1-Pilot ist überzeugt, dass Schumacher trotz dreijähriger Pause 2010 an der Spitze mitfahren wird. Der Grund ist schnell gefunden: Rubens Barrichello. Der Brasilianer kämpfte in der vergangenen Saison bis zum Schluss um den WM-Titel gegen Teamkollege Jenson Button und Red Bull-Pilot Sebastian Vettel. “Michael hatte Rubens bei Ferrari immer im Griff. Wahrscheinlich hat er sich gesagt: Wenn der da vorn mitgeigt, kann ich das auch noch”, meinte Alesi.

Mit Vettel, Hamilton & Co. warten zwar schwere Kaliber auf den siebenfachen Champion, doch Alesi glaubt dennoch an Schumacher. “Michael kann man nicht mit normalen Maßstäben messen. Der hat nichts an Speed verloren. Dafür verfügt er über viel mehr Erfahrung als seine Gegner”, erklärte der Franzose. Zudem spiele das Nachtankverbot ab der kommende Saison Schumacher einen Vorteil zu. “Er kennt Rennen ohne Tankstopps aus der Zeit vor 1994. Die jungen Piloten werden sich wundern, was da auf sie zukommt”, meinte Alesi.

Quelle: www.formel1.de

Mattias Ekström hält Michael Schumacher fahrerisch nicht für ein Supertalent. Dafür habe Schumacher ein unglaubliches Verständnis für das Auto.

“Er ist fahrerisch kein Supertalent.” Mit dieser Aussage über Michael Schumacher macht sich Mattias Ekström wohl nicht viele Freunde. Ekström und Schumacher trafen zuletzt beim Race of Champions aufeinander. Damals schlug der DTM-Pilot Schumacher glatt in zwei Läufen. Am Montag wird der siebenfache Champion in Stuttgart offiziell als neuer Mercedes GP-Pilot vorgestellt. Bei Mercedes selbst erwartet man sich vom Rückkehrer Michael Schumacher keine Wunderdinge.

“Ich glaube nicht, dass Michael gleich das erste Rennen gewinnen kann”, sagte Teamchef Ross Brawn der Bild. “Er wird ein paar Rennen brauchen, bis er sich an die anderen Autos und die vielen neuen Piloten gewöhnt hat.” Schumacher selbst hat da weniger Bedenken. Er glaubt, dass er schon so viele Rennautos gefahren ist, dass ihm die Umstellung leicht fallen wird. “Von der rein fahrerischen Leistung her sind Fernando Alonso oder Kimi Räikkönen besser. Trotzdem schlägt Michael sie alle, weil er ein unglaubliches Verständnis für das Team und das Auto hat”, meinte Ekström gegenüber Motorsport aktuell.

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Heikki Kovalainen hat 2010 viel vor. Der Finne will die Formel 1 Welt mit guten Resultaten an sein Talent erinnern.

Heikki Kovalainen musste in den letzten zwei Jahren zurecht viel Kritik einstecken, doch unterkriegen lassen will er sich von ihr noch lange nicht. Lotus gibt dem 28-Jährigen neben Jarno Trulli eine Chance seinen Ruf wieder her zu stellen und Kovalainen will sie nutzen, gerade weil Lotus ein Neueinsteiger-Team ist.

“Was die Leute so denken interessiert mich an sich nicht. Ich habe nicht das Beste mit McLaren zu Stande gebracht, aber ich glaube auch nicht, dass es Bereich gibt in denen ich mich besonders verbessern muss”, sagte Kovalainen gegenüber The Sun. “Einige meinen ich wäre zwar gut in der Qualifikation, aber nicht im Rennen, aber das war nur der Fall als ich für McLaren gefahren bin. In meiner Zeit mit Renault konnte ich eine viel bessere Rennperformance zeigen – ich denke ich konnte aus dem Renault mehr heraus kitzeln, als es mir mit dem McLaren gelungen ist.”

Das Tony Fernandes ihm eine Chance gegeben hat, obwohl den Finnen schon viele abgeschrieben haben, will er mit guter Leistung und viel Einsatz zurück zahlen, auch wenn das Team bei den ersten beiden Tests nicht dabei sein wird. Es müssen erst noch genügend Teile hergestellt werden. “Wenn was schief läuft, dann wäre der Test vorbei. Beim dritten Test können wir Druck machen, weil wir wissen, dass Ersatz da ist, wenn etwas passiert. Ich denke das Auto wird von Beginn an recht zuverlässig sein. Dann muss sich nur noch zeigen wie leistungsstark es ist. Mein Ziel bei Lotus ist es, das Beste aus dem Auto und aus dem Team heraus zu holen. Ich sehe keinen Grund warum keine guten Resultate kommen sollten.”

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Jenson Button prophezeit Michael Schumacher einige Überraschungen bei seinem Comeback in Bahrain.

Jenson Button ist der amtierende Weltmeister, aber Michael Schumacher steht vor der neuen Saison im Rampenlicht. Der Brite traut dem Rückkehrer durchaus zu, wieder vorne mitzumischen. Die Formel 1 sei anstrengend, ein harter Sport, aber Schumacher werde im März fit sein. Daran hegt Button keine Zweifel.

“Er wird wieder schnell sein”, sagte Button der Bild. “Das glaube ich schon. Aber er wird in der Formel 1 auch Überraschungen erleben, sie ist anders als vor drei Jahren. Die Autos sind anders zu fahren, daran muss er sich gewöhnen. Da wird er in Bahrain ein bisschen erstaunt sein.”

Es brauche auch eine gewisse Zeit, sich an ein neues Team zu gewöhnen. Diesen Prozess macht Button bei McLaren gerade selbst durch. Sein Duell mit Lewis Hamilton beschreibt der Champion so: “Heftig. Wir sind sehr unterschiedliche Charaktere. Aber wir wissen beide: Wir müssen erst mal zusammenarbeiten. Die Entscheidung machen wir dann auf der Strecke aus.”

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Rubens Barrichello hat den Traum vom WM-Titel noch nicht aufgegeben und campt mit seinem Motorhome sogar im Williams-Werk.

Er mag zwar einer der Ältesten sein und bei Williams 2010 vielleicht nicht in einem absoluten Spitzenteam fahren, doch Rubens Barrichello hat seinen Traum von einem WM-Titel noch nicht aufgegeben. Der Brasilianer hat sich voll in die Vorbereitungen für die nächste Saison gestürzt, ist regelmäßiger Gast im Williams-Werk in Grove, um die Team-Mitglieder besser zu kennenzulernen und schaute auch bei Cosworth vorbei. Danach gab er sich besonders motiviert. “Es ist lustig, wie es im Leben so läuft. Ich hätte nach fünf Jahren in der Formel 1 sagen können, das ist schwierig und ich weiß nicht, ob ich das machen will, aber nach so einer langen Zeit bin ich immer noch sehr hungrig”, meinte er.

Barrichello betonte, dass der Traum des WM-Titels näher sei als jemals zuvor. “Ich arbeite bodenständig so hart wie möglich und gebe alles für den Erfolg”, sagte der Brasilianer. Wette auf den Sieger bei bwin.com.  Deswegen hat er seine Urlaubszeit in der Heimat auch abgekürzt und mehr Zeit in Großbritannien verbracht, wo er Dauergast bei Williams war und sich auch bei Cosworth schlau machte. “Man kann auch bei Cosworth gute Zeichen erkennen – sie wollen nicht nur gut sein, sie wollen gewinnen. Es ist gut, ein paar technische Informationen zu bekommen, man kann aber auch die Leute aufputschen und sagen, man steht hinter ihnen – immerhin gewinnt und verliert man hier gemeinsam.”

Barrichello musste dazu anmerken, dass man nichts erreicht, wenn man nur anruft, es sei notwendig, selbst anwesend zu sein. “Das ist wirklich eine nette Übung und ich campe sogar mit meinem Motorhome im Williams-Werk. Ich bin drei Tage dort, um die Namen aller zu lernen. Das ist eine schöne Übung und ich genieße das sehr – das ist meine Motivation.”

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Fernando Alonso drehte die ersten Runden für Ferrari und zeigte dabei die neue Lackierung her.

Noch vor dem offiziellen Testbeginn am 1. Februar durfte Fernando Alonso seine ersten Runden in einem Ferrari drehen. Der Spanier fuhr für Film- und Werbeaufnahmen einige Runden auf der südfranzösischen Strecke in Le Castellet. Dabei nahm er in einem Ferrari des Jahres 2009 Platz, der bereits die neue Lackierung für das kommende Jahr aufwies.

Sowohl der Front- als auch der Heckflügel sind in weiß gehalten, um den Farben des neuen Hauptsponsors Santander zu entsprechen. Dessen Logo und Schriftzug ist auch auf den Bargeboards, den vertikalen Winglets, den Seitenkästen und der Fahrzeugseite zu finden.

Das Reglement erlaubt einen solchen Test für Demonstrationszwecke und Werbeaufnahmen, so lange dabei spezielle Demonstrationsreifen von Bridgestone zum Einsatz kommen.

Parallel zu den ersten Ferrari-Aufnahmen mit Santander-Logo gab die spanische Bank bekannt, dass sie 2010 auch Sauber-Neuzugang Pedro de la Rosa unterstützt. Neben Ferrari, McLaren und de la Rosa sponsert das Unternehmen auch die Grand Prix England, Deutschland und Italien als Titelsponsor und in Brasilien und Spanien als zweiter Hauptsponsor.

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Renault-Teamchef Eric Boullier ist weiterhin auf der Suche nach einem zweiten Fahrer. Wenn er keinen findet, wird Robert Kubica allein in Valencia testen.

Anfang Februar beginnen die ersten offiziellen Testfahrten in Valencia. Renault wird zwar an den Testfahrten teilnehmen, doch wer hinter dem Steuer sitzen wird, ist noch nicht klar. Bisher hat man mit Robert Kubica erst einen Piloten offiziell bestätigt und Teamchef Eric Boullier schließt nicht aus, dass der Pole erstmal allein die Testfahrten in Angriff nimmt. “Bis dato ist noch nichts entschieden. Wir sehen uns noch auf dem Fahrermarkt um. Zwei Piloten sind sehr erfahren, zwei sind noch Rookies”, verriet Boulier.

Dass man bisher noch keinen zweiten Piloten fixiert hat, sieht Boullier nicht als dramatisch an. “Wir sind nicht das einzige Team, das noch nicht beide Fahrer hat. Die Situation ist jetzt anders als im Juni als man noch mit jedem sprechen konnte”, verriet der Renault-Teamchef. Statt dem zweiten Piloten spielen für Boullier zwei Dinge eine wichtigere Rolle: erstens Gelassenheit und Moral ins Team zurückzubringen und zweitens Sponsoren zu finden. “Wir warten bis wir all diese Elemente haben bevor wir eine Entscheidung treffen. Wir würden gerne eine Entscheidung vor dem Test treffen, aber wenn das nicht passiert, wird Kubica allein testen”, betonte Boullier gegenüber Autosport.

Als mögliche Kandidaten auf das zweite Cockpit werden Nick Heidfeld, Ho-Pin Tung und Jerome D’Ambrosio gehandelt. Angesprochen auf Heidfeld meinte Boullier: “Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass wir nicht mit ihm sprechen. Er ist lange Zeit mit Robert gefahren. Die Frage ist nur, ob wir die Beiden wieder zusammenbringen wollen oder nicht, aber er steht auf der Liste.” Die Nationalität spiele für die Entscheidung keine Rolle. “Wir entscheiden danach, was das Beste für das Team ist. Der Pilot kann Franzose, Russe, Österreicher oder was auch immer sein”, erklärte Boullier.

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Nach langen Diskussionen und Spekulationen gab das Schweizer Sauber Team am Dienstag Pedro de la Rosa als zweiten Piloten bekannt.

Pedro de la Rosa ist der zweite Pilot des Sauber Teams in der Saison 2010. Der 38-Jährige Spanier verfügt über die Erfahrung aus 71 Grands Prix und war sieben Jahre lang als Test- und Ersatzpilot bei McLaren in Diensten. Bereits im Dezember hatte das Schweizer Team die Verpflichtung von Kamui Kobayashi bekannt gegeben.

“Pedro hat über viele Jahre in einem Spitzenteam auf höchstem technischen Niveau gearbeitet”, hob Teamchef Peter Sauber hervor und erklärte: “Von dieser Erfahrung können wir als Team profitieren, und das gilt auch für den jungen Kamui. Die Kombination aus einem Routinier und einem Nachwuchsmann hat sich schon mehrfach als sehr fruchtbar erwiesen. Ich traue den beiden 2010 einiges zu. Entscheidend ist natürlich, dass wir ihnen einen gutes Auto zur Verfügung stellen, und auch diesbezüglich sehe ich die Entwicklung im Haus sehr positiv. Die Arbeit an unserem Fahrzeug für 2010 konnte in der ganzen Phase der Ungewissheit wie geplant fortgesetzt werden.”

Pedro de la Rosa sagte: “Ich habe immer daran geglaubt, dass ich nochmals eine Chance als Stammfahrer bekomme. Seit die Testfahrten so extrem limitiert wurden, habe ich darauf hingearbeitet. Ich freue mich wahnsinnig auf die Saison mit der Mannschaft von Peter Sauber, die seit 1993 immer eine solide Grösse in der Formel 1 war.”

Langzeittester

Pedro de la Rosa wurde am 24. Februar 1971 in Barcelona (ES) geboren. Er lebt mit seiner Frau Maria Reyes und den Töchtern Georgina, Olivia und Luna schon seit einigen Jahren in Zürich (CH). Als 17-Jähriger stieg de la Rosa vergleichsweise spät in den Kartsport ein, wurde jedoch umgehend vom spanischen Automobilverband entdeckt und gefördert. Bereits ein Jahr später sass er im Monoposto und gewann die Formel Fiat Uno. Nach den siegreichen Stationen Formel Ford, Formel Renault und britische Formel 3 gewann er 1997 in Japan die dortige Formel-3000- und die GT-Meisterschaft.

1998 wurde er erstmals Formel-1-Testfahrer, und zwar für das damalige Jordan- Team. Seinen ersten Grand Prix bestritt er 1999 in Australien für Arrows und fuhr als Sechster mit dem unterlegenen Auto sofort in die Punkteränge. 1999 und 2000 blieb er bei Arrows, 2001 und 2002 startete er für Jaguar. Von 2003 bis einschließlich 2009 stand er ununterbrochen in Diensten von McLaren-Mercedes. Für dieses Team bestritt er als Ersatzmann neun Grands Prix – und wusste seine Chancen zu nutzen. 2005 wurde er in Bahrain Fünfter und fuhr die schnellste Rennrunde. 2006 sprang er erneut ein: In acht Rennen sammelte er 19 WM-Punkte und holte als Zweiter beim Grossen Preis von Ungarn 2006 einen Podestplatz.

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Flavio Briatore hat erklärt, nie wieder ein Formel-1-Team leiten zu wollen, bezüglich Schadensersatz von der FIA macht er ernst.

Obwohl ein Pariser Gericht vor kurzem seine Verbannung aus dem Motorsport auf unbestimmte Zeit aufgehoben hat, hat Flavio Briatore nun betont, nie wieder Teamchef bei einem Formel-1-Team sein zu wollen. “Es war ein toller Sieg vor dem französischen Gericht für mich. Ich bin immer noch verbittert wegen der Dinge, die passiert sind und für drei oder vier Monate war es sehr, sehr schwierig. Ich werde nie wieder in meinem Leben ein weiteres Formel-1-Team managen, das ist sicher, aber ich habe meine Ehre zurück, was nach 20 Jahren im Sport wichtig ist”, zitierte der Mirror den Italiener.

Das zivile französische Gericht hatte Briatore von der Bestrafung der FIA befreit, die ihm nach dem Crashgate-Skandal auferlegt worden war. So wurde der Italiener vom Weltverband schuldig gesprochen, 2008 gemeinsam mit Pat Symonds Nelson Piquet Jr. beim Singapur Grand Prix dazu veranlasst zu haben, zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Kurve zu verunfallen, um Fernando Alonso durch die anschließende Safety Car Phase Chancen auf den Sieg einzuräumen. Aufgrund der Bestrafung, durfte Briatore auch keine Fahrer mehr managen, weswegen er nach seinem Freispruch nun Schadensersatz einfordern wird.

“Wir haben Alonso verloren, wir haben Kovalainen verloren, wir haben einige Fahrer verloren. Wir werden die FIA wegen des verlorenen Geldes verklagen”, hatte Briatore laut Telegraph angekündigt. Obwohl Max Mosley betonte, dass der Italiener vor dem Pariser Gericht nur aufgrund von Mängeln im FIA-Verfahren freigesprochen wurde, sieht sich Briatore selbst nun völlig rehabilitiert. “Wir hatten den Bericht der FIA und den Bericht der Stewards und es gab keine Beweise, dass ich in den Unfall involviert war. Das ist offiziell. Von der FIA gemacht. Einfach.”

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Johnny Herbert hat Michael Schumacher gewarnt. Vieles wird für ihn heute anders sein, vor allem mit dem Testverbot könnte er Schwierigkeiten bekommen.

Für den 45-jährigen Johnny Herbert klaffen gravierende Unterschiede zwischen der Formel 1 als Michael Schumacher zuletzt fuhr und der, wie sie heute ist. “Leute wie Lewis [Hamilton], Sebastian [Vettel] und Jenson [Button], die Mentalität ist heute anders, als wo Michael zuletzt fuhr. Es wird für ihn um einiges härter”, bot der einstige Jaguar-Pilot seine Meinung auf der Autosport International Show. “Es gab immer wie eine Aura bei Michael genauso wie bei Ayrton [Senna], wenn man deren Helm im Spiegel gesehen hat. Es gab nur ein paar Fahrer, die ihm keinen Zentimeter schenkten, aber ich denke, dass jetzt jeder sehr viel härter zu ihm sein wird.”

Und Herbert freut sich auf die Konfrontation. “Ich hoffe, dass ein wenig Staub aufgewirbelt wird, denn das wird dem ganzen Würze geben”, erklärte der dreifache Grand Prix-Sieger. Sportwetten zum Thema Formel 1. “Es wird sich zeigen, dass es für Michael nicht mehr so sein wird, wie früher, zumindest, dass es ihm gezeigt wird. Lewis hat immer gesagt, dass er es schade fand, niemals gegen Michael gefahren zu sein. Jetzt hat er die Möglichkeit dazu und ich denke, dass es ein krachendes Jahr wird.”

Gerade der Fakt, dass Schumacher mit dem Auto, welches er zu Saisonbeginn vorbereitet, das gesamte Jahr fahren wird, ist etwas neues für den Deutschen. “Es wird anders für ihn. Michaels Arbeitsmoral war immer, in Fiorano zu testen, analysieren, Rennen fahren, testen, analysieren, Rennen fahren”, erklärte der Brite. “Es war einfach eine vollständige und komplette Entwicklung. Dieses Mal hat er nur den Februar. Während dem Jahr gibt es nichts.”

Sorgen, dass Schumacher den Belastungen der Formel 1 nicht stand halten könnte, mach sich Herbert nicht. “Er ist 42 Jahre alt, aber physisch denke ich, dass das kein Problem für Michael ist, denn er ist definitiv einer der fittesten da draußen”, lobte er den einstigen Konkurrenten.

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