Archive for Januar, 2010

Der Brite Stirling Moss glaubt, dass Michael Schumacher mit dem Comeback nicht gut beraten ist. Alonso und Vettel seien die Titelaspiranten.

Der ehemalige Formel 1-Fahrer Stirling Moss sieht das Comeback von Michael Schumacher mit gemischten Gefühlen. “Ich denke, dass er sehr mutig ist, zurückzukommen”, philosophierte er auf der Autosport International Show. “Ich denke, dass das dem Sport gut tut. Er ist, wie ich denke, zum besten Team gegangen, aber das bedeutet nicht, dass er gewinnen wird. Um Leute wie Vettel und Alonso – der noch dazu ein tiefschwarzes Pferd ist – zu schlagen, denke ich, hat er sehr viel Arbeit vor sich, wirklich.”

Schwer würde es für den siebenfachen Weltmeister vor allem deswegen werden, da er laut Moss nie wirkliche Konkurrenz gehabt hat. “Ein Problem bei Michael ist, aus meiner Sicht, dass es nie wirklich einen schnellen zweiten Mann im Team gab und normalerweise schaut man, um zu sagen wie gut ein Fahrer wirklich ist, auf die Nummer zwei und schaut, wo der in der Relation steht”, führte er weiter aus. “Er hatte Rubens, der ein hervorragender Mensch und ein sehr schneller Fahrer ist, aber er wird nicht als einer der Allerschnellsten gesehen – und manchmal war er doch schneller.”

Moss beharrt darauf, dass Schumacher um die Titelvergabe nicht mitreden wird. Er untermauerte noch ein weiteres Mal, dass seine Favoriten auf die Krone Sebastian Vettel und Fernando Alonso sind. “Ich persönlich denke nicht, dass er es gewinnen wird”, sagte er zu Schumachers Chancen auf die WM. “Es ist noch zu früh um etwas zu sagen, aber ich denke, dass es Alonso und Vettel unter sich ausmachen. Ich denke, dass es gut für den Sport ist, aber ich denke nicht, dass er gut beraten war, es zu tun.”

Quelle: www.formel1.de

Das Ferrari-Gespann Felipe Massa und Fernando Alonso versteht sich blendend. Gemeinsam wollen sie Ferrari zum Titel verhelfen.

Felipe Massa und Fernando Alonso bilden 2010 das Fahrergespann von Ferrari. Beim traditionellen Saisonauftakt der Scuderia in Madonna di Campiglio streuten beide Piloten dem jeweils Anderen Blumen. “Alles läuft extrem gut. Wir haben sehr viel über das Auto gesprochen und was zu tun ist, damit wir konkurrenzfähig sind”, erklärte Massa. “Ich habe mit Alonso schon mehr gesprochen als mit Kimi [Räikkönen] in den vergangenen drei Jahren.”

Der Finne musste 2009 seinen Platz für Alonso räumen. Bereits Ferrari-Teamchef Steano Domenicali hat zugegeben, dass der emotionale Spanier besser ins Team passe als der schweigsame Räkkönen. Gerade die Harmonie zwischen Pilot und Team und zwischen den Teamkollegen spielt laut Massa eine große Rolle für den Erfolg. “Wir müssen professionell zusammenarbeiten, andernfalls ist das schlecht für uns und das Team. Ich denke nicht, dass es zwischen uns Reibereien geben wird”, erklärte Massa.

Auf der Strecke wolle zwar jeder vor dem Anderen sein, aber das gehöre zum Sport dazu. “Ich bin überzeugt, dass wir zusammen einen guten Job erledigen können”, erklärte Massa. Im Vorjahr hatte es allerdings zwischen den beiden Piloten gekriselt als der Brasilianer Alonso eine Mitwisserschaft im Fall Crashgate unterstellte. “Wir haben die Probleme ausdiskutiert. Ich habe persönlich keine Probleme mit Alonso. Es gibt keine schlechten Gefühle, was ihn betrifft”, meinte Massa.

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Sebastian Vettel ist für viele der Favorit auf den WM-Titel 2010. Der Red Bull-Pilot selbst will die WM so schnell wie möglich gewinnen.

Was haben Kimi Räikkönen und Bernie Ecclestone gemeinsam? Beide tippen auf Sebastian Vettel als Weltmeister 2010. “Natürlich schmeichelt mir es solche Dinge zu hören. Mein Ziel ist es die WM so schnell wie möglich zu gewinnen. Deswegen bin ich hier”, erklärte Vettel. Dass in der neuen Saison wieder Michael Schumacher mitmischt, stört ihn nicht. “Ich will nicht der beste Deutsche sein, sondern der Beste von allen”, verriet Vettel.

Im Vorjahr kämpfte der Deutsche gegen Jenson Button bis zum Schluss um die F1-Krone, am Ende musste er sich mit Platz zwei begnügen. Mit ein Grund für den verpassten Titel waren die zahlreichen Motorenschäden bei Red Bull. “Ja, es stimmt. Wir hatten in der abgelaufenen Saison einige Motorenprobleme. Aber wir haben analysiert, was falsch lief und wir werden unsere Fehler nicht wiederholen”, betonte der Deutsche. Weiters spricht für Vettel, dass er mit Red Bull eines der stärksten Teams hinter sich hat.

Vieles spricht für Vettel

“Das Team unterstützt mich zu 100 Prozent und mit Renault haben wir einen der stärksten Motorenpartner an Bord. Der Renault-Motor ist einer der Besten in Sachen Benzinverbrauch. Ich bin überzeugt, dass das Auto konkurrenzfähig sein wird”, erklärte Vettel auf der offiziellen F1-Homepage. Um das Auto noch länger im Windkanal testen zu können, verzichtet Red Bull auf die ersten Tests in Jerez. Vettel wäre nur allzu gern schon in Jerez in seinen Dienstwagen gestiegen.

“Sicher ist es enttäuschend, aber wir haben noch zwölf Testtage mit dem neuen Auto. Das ist genügend Zeit. Es ist viel besser die Zeit im Windkanal zu verbringen und am Design des Autos zu arbeiten”, meinte der Deutsche. Für Vorhersagen sei es derzeit noch zu früh. “Nach dem ersten Rennen in Bahrain werden wir mehr wissen”, so Vettel.

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Ross Brawn hat keine Angst, dass der lange WM-Kampf im Vorjahr Einfluss auf die Performance von Mercedes GP 2010 haben könnte.

Nach dem peinlichen Saisonstart im vergangenen Jahr hatten Ferrari und McLaren Mercedes schnell eine Ausrede parat. Beide Teams machten den langen WM-Kampf 2008 für ihre schlechte Performance verantwortlich. 2009 kämpften Brawn GP – jetzt Mercedes GP – und Red Bull Racing bis zum Saisonfinale um die WM-Krone.

Ross Brawn macht sich allerdings keine Sorgen, dass das Einfluss auf Mercedes GP haben könnte. “Ohne die dramatischen Änderungen im Reglement, ist die Chance weit geringer, das so etwas passiert. Deshalb bin ich nicht besorgt”, erklärte der Mercedes GP-Teamchef. Das Reglement 2010 sieht schmalere Vorderreifen und ein Nachtank-Verbot vor. “2008 konnte man nach dem Saisonende alles wegwerfen, während man die Entwicklungen vom letzen Jahr in dieses Jahr mitnehmen kann. Die Mehrheit der aerodynamischen Entwicklungen sind weiterhin anwendbar”, verriet Brawn gegenüber Autosport.

Wie konkurrenzfähig Mercedes GP in der neuen Saison allerdings sein wird, kann der Brite jetzt noch nicht beantworten. Brawn will erst sein Urteil fällen, wenn er gesehen hat, was die Konkurrenz über den Winter gemacht hat. “Wir werden bestimmt ein schnelleres Auto haben als letztes Jahr. Aber vieles hängt davon ab, ob jemand anderes aus dem Feld einen großen Sprung gemacht hat”, sagte Brawn.

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Die ersten Runden von Michael Schumacher in einem GP2-Auto in Jerez sind absolviert.

Michael Schumacher ist am Dienstag in seine GP2-Testfahrten in Jerez gestartet. Um 9:07 Uhr rollte der siebenfache Weltmeister für eine erste Installationsrunde aus der Box und kam danach sofort wieder herein. In dem GP2-Entwicklungsauto brauchte der Deutsche rund zwei Minuten für den ersten Umlauf. Danach legte Schumacher fünf schnellere Runden zurück, bevor er wieder die Boxengasse ansteuerte.

Der Test in einem GP2-Auto ist für Schumacher ein Weg, um bereits vorzeitig wieder Fahrpraxis zu sammeln und seinen eigentlich ausgeheilten Nacken auf seine Fitness zu prüfen. Online Wetten Da im Januar noch keine Formel-1-Tests in aktuellen Boliden erlaubt sind und Mercedes GP auf kein zwei Jahre altes Auto zurückgreifen kann, das zugelassen wäre, ist der GP2-Bolide die beste Alternative. Formel1 – GP Die Testfahrten sollen bis Donnerstag dauern, mit dabei ist auch ein Physiotherapeut aus der Sportklinik Bad Nauheim.

“Es gab ja schon mal den Mercedes-Stern auf Michaels Helm – ich finde, das passt prima”, wird Norbert Haug vom sid zitiert. “Ein Formel-1-Auto ist deutlich schneller und erzielt signifikant bessere Rundenzeiten. Eine gewisse Gewöhnung ans Gerät kann trotzdem im GP2-Fahrzeug stattfinden – mehr aber auch nicht.”

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Die FIA will gegen das Urteil des Tribunal de Grande Instance in Paris Berufung einlegen. Bis dahin bleibt die Sperre von Flavio Briatore aufrecht.

Vergangene Woche gab das Tribunal de Grande Instance in Paris an, dass die von der FIA im Fall Crashgate ausgesprochenen Sperren für Flavio Briatore und Pat Symonds ungültig seien. Briatore feierte das Gerichtsurteil als einen Sieg der Gerechtigkeit. Die FIA erkennt das Urteil allerdings nicht an und will Berufung einlegen.

“Der Präsident der FIA hat wegen der Entscheidung des Tribunal de Grande Instance vom 5. Januar den Senat und die Anwälte der FIA konsultiert. Man stimmte überein, dass man Berufung einlegen werde”, hieß es in einem Statement am Montag. Zudem stellte die FIA klar, das während der Zeit, in der man die Berufung vorbereite, das Urteil des World Motors Sport Councils aufrecht bleibe. Somit dürfen weder Briatore noch Symonds im Motorsport einer Tätigkeit nachgehen.

“Aufgrund der Ungewissheit für manchen Fahrer, die von der Entscheidung betroffen sind, haben der FIA-Präsident und der Senat beschlossen, dass während der noch ausstehenden Berufung die Superlizenzen wie gewöhnlich herausgegeben werden.” In dem Schreiben betonte die FIA, dass man alle notwendigen Maßnahmen treffen werde, um die Integrität des Sports zu wahren.

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Lewis Hamilton erinnerte sich jetzt an seine erste F1-Saison und wie er seinen damaligen Teamkollegen Fernando Alonso weggeblasen hat.

Bei einem Interview beim McLaren-Sponsor Johnnie Walker erinnerte sich Lewis Hamilton noch einmal an seine erste Formel 1-Saison und den am Ende nicht erreichten WM-Titel. Unzufrieden ist er aber bis heute damit nicht. “Ich gab mir definitiv nicht die Schuld für das verpasste Jahr”, erklärte der 25-jährige. “Es war meine erste Saison in der Formel 1, an der Seite eines Weltmeisters – eines Doppelweltmeisters. Und ich habe ihn weggeblasen. Ich schlug ihn. Niemand ist jemals in sein erstes Jahr gekommen und war an der Front, alleingelassen, einen Weltmeister zu schlagen, seine Mentalität und Stärke, die er aus seiner Erfahrung in der Formel 1 bis zu diesem Punkt bereits hatte, zu schlagen.”

Hamilton erfüllt es mit Stolz, was er in seiner ersten Saison im Jahre 2007 vollbracht hat. “Ich bin sehr stolz auf die ganze Erfahrung, die Weltmeisterschaft für die meiste Zeit des Jahres angeführt zu haben. Und es ist ganz gewiss abscheulich daran zu denken, dass wir sie in den letzten paar Rennen verloren haben. Es gibt keine Antwort, mit der ich vielleicht herumkommen könnte, einfach nur Schicksal.” Er verlor damals den Titel an Kimi Räikkönen um einen Punkt, lag mit Teamkollege Alonso punktgleich, wurde aber Vizeweltmeister. Hamilton meint, dass die letzten beiden Saisonrennen, damals in China und Brasilien, die Niederlage bedeuteten. “Ich führte und brauchte in den letzten zwei Rennen nur ein paar Punkte”, sagte er. “Die schlechtesten zwei Rennen des gesamten Jahres. In einem fiel ich aus und im zweiten stoppte das Auto. Und es hatte noch nie zuvor gestoppt. Es war aber eine Erfahrung und sie machte mich zu dem, was ich heute bin.”

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Fernando Alonso wird nächste Woche in Madonna di Campilglio zum ersten Mal in Ferrari-Rot auftreten.

Mit dem Ende des Jahres 2009 endete auch Fernando Alonsos Vertrag mit Renault. Das heißt, dass der Spanier nun voll und ganz für seinen neuen Arbeitgeber Ferrari zur Verfügung stehen darf. Nächste Woche findet das Medien-Event der italienischen Edelschmiede im Ski-Resort von Madonna di Campilglio statt und Alonso wird dort erstmals in seiner neuen Dienstkleidung zu sehen sein. Der 28-jährig nahm zwar schon an den “Finali Mondiali” in Valencia für Ferrari teil, trug dort aber noch neutrale Kleidung.

Ferrari bestätigte am Samstag, dass der zweifache Weltmeister Alonso am “Wroom”-Festival am Montagnachmittag teilnehmen wird. Außerdem bestätigte der Hersteller, dass das neue Auto für die Saison 2010, der 281, am 1. Februar in Valencia debütieren wird.

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Eddie Irvine ist überzeugt, dass Michael Schumacher mit dem richtigen Auto gewinnen wird, aber auch mit schlechtem Material nicht verzweifeln würde.

Eddie Irvine hat sich derzeit ein wenig auf Jenson Button eingeschossen, so bekam der Brite auch sein Fett weg, als Irvine darüber sprach, dass Michael Schumacher bei seinem Comeback äußerst stark sein dürfte. “Michael ist schnell genug, um wieder Rennen zu gewinnen und es gibt da absolut keinen Vergleich zwischen Michael und Jenson Button, was ihre Fähigkeiten betrifft. Jenson hat voriges Jahr den Titel geholt, also kann Michael dieses Jahr im richtigen Auto gewinnen – und sogar wenn er kein gutes Auto hat, glaube ich nicht, dass Michael sich entmutigen lässt. Er liebt das Fahren und ist ein sehr hart arbeitender und geduldiger Typ, der nicht verärgert wird, wenn die Dinge nicht über Nacht klappen”, sagte Irvine gegenüber ESPN.

Für den Iren war klar, dass Schumacher wieder fährt, weil ihm langweilig war und als Berater für Ferrari habe er an der Strecke wohl auch nicht den rechten Spaß gehabt. “Als er für Ferrari zu den Rennen fuhr, dachte er wohl: ‘Was zur Hölle mache ich hier?’ Es machte für ihn keinen Sinn, als Berater zum Rennen zu kommen, da er diese Seite des Geschäfts nicht gut genug kannte. Er hatte also keinen passenden Job und war nur als Reklameheld da.” Deswegen wollte er laut Irvines Meinung auch schon als Ersatz für Felipe Massa zurückkehren, doch die Probleme an Schumachers Nacken durfte der ehemalige Teamkollege des Deutschen selbst miterleben. “Ich spielte mit ihm in Mailand Poker und er musste seine Schultern drehen, um nach links oder rechts zu schauen, wenn er mit Leuten redete – er hat aber wohl die besten Physios angeheuert und die Zeit hat das Problem gelöst.”

Fitness wird kein Problem

Fitness sah Irvine ohnehin nicht als Problem für Schumacher. “Seht euch Nigel Mansell an, der dick und fett war und 1992 im Alter von 39 die Weltmeisterschaft gewann”, erinnerte er. Und auch von Mercedes GP hielt der Ire viel. Zwar war er überzeugt, dass Ross Brawn und sein Team es 2010 schwerer haben werden als 2009, doch mit der Unterstützung des großen Herstellers Mercedes werde man alles hinbekommen. “Michael ging zu Ferrari als sie in einer viel schlechteren Position waren als Brawn 2009 und schaffte es dort, das Blatt zu wenden”, meinte Irvine. Dennoch glaubte er nicht daran, dass Schumacher automatisch die Nummer 1 im Team sein wird, das werde er auch nicht erwarten, sagte er.

“Der schnellste Fahrer wird Nummer 1 sein und das war immer so, egal wo Michael war. Wenn Nico schneller ist als er, dann kann er erwarten, Teamleader zu sein – aber davon gehe ich nicht aus. Als ich mit Michael bei Ferrari war, machte ich die meiste Testarbeit, die Reifenarbeit und die Chassis-Arbeit – aber Michael konnte sich einfach ins Auto setzen und war sofort schnell. Er war schneller als ich, also war er die Nummer 1″, erklärte Irvine. Gleichzeitig musste er an 1999 erinnern, als Schumacher sich das Bein gebrochen hatte und bei seiner Rückkehr ins Cockpit für den Iren fuhr. “Was Lewis gegen Michael betrifft, Lewis wird keinen Zentimeter nachgeben und es wird faszinierend dabei zuzusehen, was passiert. Es wird sicher eine tolle Saison.”

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Eddie Irvine ist überzeugt, dass Jenson Button 2010 gegen Lewis Hamilton bei McLaren untergehen wird.

Jenson Button wollte eine neue Herausforderung, das sei der Grund, warum er zu McLaren gegangen ist, betont der Brite immer wieder. Geht es nach Eddie Irvine, wird der regierende Weltmeister bei seinem neuen Team aber auf eine Herausforderung treffen, der er nicht gewachsen ist. Der Ire ist davon überzeugt, dass Lewis Hamilton Button überlegen sein wird. “Jenson hat sich in den Löwenkäfig begeben”, griff Irvine gegenüber ESPN auf den bereits bekannten Ausspruch von Jackie Stewart zurück. “Es war Wahnsinn seinerseits, dass er gewechselt hat. Er denkt, er wird sein Steak verspeisen können und das wird nicht passieren – er wird vernichtet werden.”

Für Irvine war Buttons Wechsel zu McLaren die schlechteste Entscheidung, die er treffen hätte können. “Der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann, ist, dass er nicht bei Brawn mit Rosberg bleiben wollte, der nicht so hoch angesehen wird wie Lewis, aber genauso schnell sein dürfte. Sportwetten, ganz einfach mit bwin.com. Jenson könnte gedacht haben, es wäre besser von Lewis geschlagen zu werden als von Nico.” Anzeichen dafür, dass Button es gegen Hamilton schwer haben wird, will Irvine genug gesehen haben. So sei Rubens Barrichello ein netter kleiner Kollege und schon der habe den Weltmeister in der zweiten Hälfte der Saison 2009 vernichtet.

“Michael Schumacher wurde nie von jemandem vernichtet. Lewis kam in die Formel 1 und schlug in seinem ersten Jahr den Doppelweltmeister Fernando Alonso – das ist große Klasse. Wenn man sich Jensons Karriere ansieht, Ralf Schumacher hat ihn geschlagen, Giancarlo Fisichella hat ihn geschlagen und Rubens hat ihn geschlagen. Es gibt zu viele Rennen, wo er keine Leistung brachte, um sagen zu können, er wäre auf dem gleichen Level wie die anderen Jungs”, erklärte Irvine.

Quelle: www.formel1.de