Archive for Februar 9th, 2010

Sebastian Vettel kündigt keinen rundum veränderten RB6 an. Ihm wäre es zudem lieb, wenn er mehr bei den Pokalen als medial vorne ist.

Das Auto 2009 war gut, die Basis passte und daher wird sich wie zu erwarten am RB6 von Red Bull Racing nicht allzu viel verändern. “Der RB6 wird in diesem Jahr eher eine Evolution sein”, meinte Sebastian Vettel laut dpa. Sicher verändert hat sich die Tankgröße, denn der Sprit für ein ganzes Rennen muss dort Platz finden. Von daher wird das Auto wohl wie bei der Konkurrenz etwas länger ausfallen, die Grundidee des Designs wird aber wohl konsequent weitergeführt statt verändert worden sein.

Am Mittwoch wird Red Bull den RB6 in Jerez vorstellen, Mark Webber wird die ersten beiden Testtage fahren, bevor Vettel am Freitag und Samstag am Steuer sitzt. Dann wird Vettel auch auf Michael Schumacher treffen, doch das macht auf den jungen Deutschen wenig Eindruck. “Wenn er die meisten Berichte hat, ich aber die meisten Pokale, soll mir das recht sein”, meinte Vettel gegenüber Motorsport aktuell. Allzu große Ehrfurcht darf sich Schumacher von dem Vize-Weltmeister des Vorjahres auch nicht erwarten.

“Ich werde sicher nicht in den Rückspiegel schauen und immer dann, wenn ich Michael sehe, rechts ranfahren und ihn vorbeilassen”, meinte Vettel bereits voriges Jahr. Schlagen wird Schumacher 2010 ohnehin jeder wollen, immerhin streichelt so etwas das Selbstvertrauen. Geht es nach Bernie Ecclestone, dann wird es dieses Jahr wohl zwei deutsche Weltmeister geben. “Sebastian Vettel wird der nächste Weltmeister”, meinte er einmal, sagte ein anderes Mal dann über Schumacher: “Vergessen Sie Rennsiege – ich habe ihn auf der Rechnung für den Sieg in der Weltmeisterschaft.” Irgendwann wollte Ecclestone auch gar keine Prognosen mehr abgeben.

Quelle: www.formel1.de

FIA-Präsident Jean Todt stellte klar, dass der Weltverband über ein eventuell nachrückendes Team für 2010 entscheiden wird.

Bernie Ecclestone macht keinen Hehl daraus, dass er nicht davon ausgeht, beim Saisonstart in Bahrain 13 Teams in der Startaufstellung zu sehen. Vor allem Campos und USF1 nennt der F1-Boss als Wackelkandidaten, die möglicherweise die neue Regel ausnutzen und ein bis drei Rennen auslassen könnten.

“Beim letzten Weltratstreffen wurde die Möglichkeit beschlossen, dass Teams an drei Rennen nicht teilnehmen dürfen, allerdings nicht in Folge”, bestätigte FIA-Präsident Jean Todt der Gazzetta dello Sport.

Lotus verlangt mehr Respekt

Sollte eines der vier neuen Teams, allen voran die beiden genannten, komplett aussteigen, würde Ecclestone gerne das Stefan GP Team des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic nachrücken sehen. Die Entscheidung liegt jedoch nicht bei Ecclestone. “Wenn ein Team ausfällt, rückt ein anderes nicht automatisch nach”, betonte Todt. “Es ist an der FIA, zu entscheiden, ob es zugelassen wird oder nicht.”

Zwei der vier Neulingen sind auf bestem Wege dabei zu sein. Virgin hat sein Auto präsentiert und testet in dieser Woche mit den etablierten Teams in Jerez, Lotus stellt das Auto am Freitag vor. “Ich glaube, wir haben etwas mehr Respekt verdient”, sagte Lotus F1 CEO Riad Asmat der New Straits Times. “Bislang haben von den neuen Teams nur Virgin und wir unsere Autos bereit und wir werden in Bahrain dabei sein.”

Quelle: www.formel1.de