Archive for Februar 12th, 2010

Zu viel Regen ist nicht gut fürs Gemüt: Formel-1-Rückkehrer Pedro de la Rosa würde liebend gerne mehr Streckenzeit im Trockenen verbringen

Nicht nur Michael Schumacher kehrt 2010 in den Rennbetrieb zurück, auch Pedro de la Rosa gibt in diesem Jahr sein Comeback: Der langjährige McLaren-Testfahrer hat für diese Saison beim Sauber-Team angeheuert und möchte sich mit 38 Jahren noch einmal in der Formel 1 beweisen. Am Rande der Testfahrten in Spanien gestand de la Rosa aber, noch ein paar Trainingseinheiten zu brauchen.

“Ich muss unbedingt einige Runden im Trockenen fahren, denn als ich am Morgen zwei Runs auf Slicks durchführte, fühlte ich mich doch etwas eingerostet”, wird der spanische Rennfahrer von ‘Autosport’ zitiert. “Ich spüre einfach, dass ich sehr viel mehr brauche. Dieser Kurs ist anspruchsvoller als Valencia, weil es mehr mittlere und schnelle Kurven gibt”, hält de la Rosa in Jerez fest.

“Ich denke daher, es wäre körperlich besser für mich, wenn ich mehr im Trockenen fahren und meinen Körper mit den g-Kräften zurück auf Vollgas bringen könnte. Ich werde an diesen Punkt kommen – aber je eher, desto besser. Wir hatten jetzt jedenfalls genug Streckenzeit im Nassen”, findet der Formel-1-Routinier, der seinen Sauber C29 auch am Freitag auf Rang zwei setzen konnte.

“Mit der Balance des Autos bin ich sehr zufrieden”, sagt de la Rosa. “Gleichwohl habe ich nicht die geringste Ahnung, wo wir uns im Vergleich zur Konkurrenz befinden. Das kann man unmöglich sagen. Ich habe versucht, etwas in die Rundenzeiten hinein zu lesen, aber es ist regelrecht unmöglich, einzuschätzen, mit wie viel Benzin die anderen herumfahren”, erklärt der Sauber-Stammfahrer.

“Du musst einfach deine persönlichen Schlüsse im Hinblick auf das Vorjahresauto ziehen, wenn du sehen willst, welche Fortschritte du gemacht hast. Mehr kannst du nicht tun”, meint de la Rosa und vertröstet die schreibende Zunft bis auf Weiteres: “Für alles andere müssen wir abwarten, bis in Bahrain die Qualifikation beginnt”, so der 38-Jährige. Dann will de la Rosa wieder glänzen…

Quelle: Motorsport-Total.com

Mercedes-Pilot Nico Rosberg über die Hackordnung in der neuen Formel-1-Saison und das Potenzial des neuen Silberpfeil-Werksteams

Nico Rosberg und das Mercedes-Team widmeten sich am Freitag erneut der Entwicklungsarbeit und absolvierten wieder viele Proberunden auf der spanischen Rennstrecke in Jerez. Knapp einen Monat vor dem Auftakt zur neuen Rennsaison weiß der 24-Jährige allerdings noch nicht, wo sein Team im Kräfteverhältnis der Formel 1 zu finden ist, gibt sich am Rande der Tests aber sehr zuversichtlich.

“Man kann es im Augenblick nur schwer einschätzen, doch ich fühle mich aktuell sehr wohl”, sagt Rosberg in Jerez. “Darüber hinaus bin ich zuversichtlich, dass wir uns gewaltig verbessern können – egal, wo wir nun stehen. Ich erkenne jetzt im Team, dass sie viel daran setzen, die Leistung des Rennwagens zu verbessern. Das ist sehr beeindruckend”, findet der deutsche Rennfahrer.

“Wo wir sind, ist schwer zu sagen. Man kann das mehr oder weniger abschätzen. Ich denke, wir werden nahe an der Spitze liegen. Ob das ausreicht, um zu siegen, wird sich zeigen. Wir müssen einfach abwarten”, meint Rosberg, der 2010 unbedingt seinen ersten Grand-Prix-Erfolg einfahren möchte. Ob das neue Mercedes-Werksteam aber schon in Bahrain vorne ist, weiß er nicht zu sagen.

Rosberg schließt sich der Prognose von Teamchef Ross Brawn an, wonach die Silberpfeile vielleicht etwas mehr Vorlaufzeit benötigen: “Das ist möglich, ja. Erneut muss ich allerdings sagen: Das kann man nur schwer einschätzen, aber es könnte sein”, gibt Rosberg am Rande der Tests zu Protokoll. “Ich sehe viel Potenzial, um rasch Fortschritte zu machen. Daraus schöpfe ich große Hoffnung.”

Quelle: www.motorsport-total.com