Archive for Februar 13th, 2010

Felipe Massa soll laut spanischen Medien wieder gegen Fernando Alonso gestichelt haben – der Spanier wiegelt ab, nichts könne ihn weniger kümmern

Dass Fernando Alonso und Felipe Massa in diesem Leben keine besten Freunde mehr werden, war schon nach dem Großen Preis von Europa 2007 am Nürburgring klar, als sich die beiden Piloten erst auf und dann neben der Strecke ein sehenswertes Duell geliefert hatten. Jetzt sind der Spanier und der Brasilianer Teamkollegen bei Ferrari. Eine explosive Kombination?

Nach einigen kleinen Nickeligkeiten im Vorfeld soll Massa nun einige Sticheleien draufgesetzt haben: Glaubt man der spanischen Presse, soll sich Massa mehrfach negativ über seinen Teamkollegen geäußert haben. Beispielsweise heißt es, dass Alonso laut Massa härter arbeiten müsse, wenn er sich besser ins Team integrieren wolle. Auch sei Alonso in der berühmt-berüchtigten Crashgate-Affäre von Anfang an eingeweiht gewesen. Formel1 – GP.

Zusätzlich sei der Doppelweltmeister gemäß seinem Teamkollegen durch die vielbeachtete Rückkehr von Michael Schumacher nicht mehr länger der beste Fahrer in der Formel 1. Ferrari bemühte sich sofort, die Flammen der Zwietracht zu löschen und erklärte, der betroffene Artikel der spanischen Presse hätte einige Äußerungen von Massa falsch wiedergegeben. Diese seien in einem Interview von Massa mit einer brasilianischen Website aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Alonso selbst wischt diese Debatten vom Tisch und erklärt, dass ihn wohl nichts weniger tangieren würde: “Ich weiß gar nicht, worüber wir hier reden. Nur um deutlich zu machen, wie wenig uns solche Sachen kümmern.” Das Verhältnis zu allen Ferrari-Teammitgliedern sei perfekt: “Ich habe mich bei Ferrari auf Anhieb wohlgefühlt und bin aufs Wärmste willkommen geheißen worden. Es ist wie eine große Familie.”

Quelle: www.motorsport-total.com

Nachdem bisher die Zuverlässigkeit im Blickpunkt stand, will Rubens Barrichello in Jerez ab sofort die Leistung seines Williams FW32 testen

Immerhin 120 Testrunden drehte Williams-Neuzugang Rubens Barrichello am Freitag. Das große Problem war nur, dass es im südspanischen Jerez fast den ganzen Tag über regnete. Daher standen Zuverlässigkeitsarbeiten vor allem im Hinblick auf den Cosworth-Motor im Vordergrund. Das soll sich nun aber ändern.

“Am Freitag zogen wir unser Programm durch, das darin bestand, die Laufzeit des Motors auszufahren”, erklärte der Brasilianer. “Wir haben viele Kilometer abspulen können und es hat sich gut angefühlt.” Da es am Freitag jedoch nur wenige trockene Stunden gab, will Barrichello den nächsten Testschritt möglichst auf trockener Strecke in Angriff nehmen.

“Bisher ging es in erster Linie um die Zuverlässigkeit. Nun sollten wir im Trockenen ein wenig mit den Setups experimentieren, denn ab sofort geht es um die Performance.” Erste Indizien dazu gab der Freitagmorgen, als es in Jerez noch trocken war. Allerdings war Barrichello zu diesem Zeitpunkt mit vollen Tanks auf der Strecke.

“Wir wussten, dass es regnen würde, aber wir konnten es uns zu diesem Zeitpunkt nicht leisten, im Trockenen mit weniger Sprit an Bord zu fahren. Ich war mit meinen Zeiten aber ganz zufrieden, obwohl wir mit vollen Tanks unterwegs waren.” Seinen Dreher sah der Formel-1-Routinier übrigens gelassen: “Es war sehr nass und ich hatte alte Reifen drauf. Zudem gab es ein paar Probleme mit der Kupplung.”

Quelle: Motorsport-Total.com