Archive for Februar, 2010

Nachdem bisher die Zuverlässigkeit im Blickpunkt stand, will Rubens Barrichello in Jerez ab sofort die Leistung seines Williams FW32 testen

Immerhin 120 Testrunden drehte Williams-Neuzugang Rubens Barrichello am Freitag. Das große Problem war nur, dass es im südspanischen Jerez fast den ganzen Tag über regnete. Daher standen Zuverlässigkeitsarbeiten vor allem im Hinblick auf den Cosworth-Motor im Vordergrund. Das soll sich nun aber ändern.

“Am Freitag zogen wir unser Programm durch, das darin bestand, die Laufzeit des Motors auszufahren”, erklärte der Brasilianer. “Wir haben viele Kilometer abspulen können und es hat sich gut angefühlt.” Da es am Freitag jedoch nur wenige trockene Stunden gab, will Barrichello den nächsten Testschritt möglichst auf trockener Strecke in Angriff nehmen.

“Bisher ging es in erster Linie um die Zuverlässigkeit. Nun sollten wir im Trockenen ein wenig mit den Setups experimentieren, denn ab sofort geht es um die Performance.” Erste Indizien dazu gab der Freitagmorgen, als es in Jerez noch trocken war. Allerdings war Barrichello zu diesem Zeitpunkt mit vollen Tanks auf der Strecke.

“Wir wussten, dass es regnen würde, aber wir konnten es uns zu diesem Zeitpunkt nicht leisten, im Trockenen mit weniger Sprit an Bord zu fahren. Ich war mit meinen Zeiten aber ganz zufrieden, obwohl wir mit vollen Tanks unterwegs waren.” Seinen Dreher sah der Formel-1-Routinier übrigens gelassen: “Es war sehr nass und ich hatte alte Reifen drauf. Zudem gab es ein paar Probleme mit der Kupplung.”

Quelle: Motorsport-Total.com

Zu viel Regen ist nicht gut fürs Gemüt: Formel-1-Rückkehrer Pedro de la Rosa würde liebend gerne mehr Streckenzeit im Trockenen verbringen

Nicht nur Michael Schumacher kehrt 2010 in den Rennbetrieb zurück, auch Pedro de la Rosa gibt in diesem Jahr sein Comeback: Der langjährige McLaren-Testfahrer hat für diese Saison beim Sauber-Team angeheuert und möchte sich mit 38 Jahren noch einmal in der Formel 1 beweisen. Am Rande der Testfahrten in Spanien gestand de la Rosa aber, noch ein paar Trainingseinheiten zu brauchen.

“Ich muss unbedingt einige Runden im Trockenen fahren, denn als ich am Morgen zwei Runs auf Slicks durchführte, fühlte ich mich doch etwas eingerostet”, wird der spanische Rennfahrer von ‘Autosport’ zitiert. “Ich spüre einfach, dass ich sehr viel mehr brauche. Dieser Kurs ist anspruchsvoller als Valencia, weil es mehr mittlere und schnelle Kurven gibt”, hält de la Rosa in Jerez fest.

“Ich denke daher, es wäre körperlich besser für mich, wenn ich mehr im Trockenen fahren und meinen Körper mit den g-Kräften zurück auf Vollgas bringen könnte. Ich werde an diesen Punkt kommen – aber je eher, desto besser. Wir hatten jetzt jedenfalls genug Streckenzeit im Nassen”, findet der Formel-1-Routinier, der seinen Sauber C29 auch am Freitag auf Rang zwei setzen konnte.

“Mit der Balance des Autos bin ich sehr zufrieden”, sagt de la Rosa. “Gleichwohl habe ich nicht die geringste Ahnung, wo wir uns im Vergleich zur Konkurrenz befinden. Das kann man unmöglich sagen. Ich habe versucht, etwas in die Rundenzeiten hinein zu lesen, aber es ist regelrecht unmöglich, einzuschätzen, mit wie viel Benzin die anderen herumfahren”, erklärt der Sauber-Stammfahrer.

“Du musst einfach deine persönlichen Schlüsse im Hinblick auf das Vorjahresauto ziehen, wenn du sehen willst, welche Fortschritte du gemacht hast. Mehr kannst du nicht tun”, meint de la Rosa und vertröstet die schreibende Zunft bis auf Weiteres: “Für alles andere müssen wir abwarten, bis in Bahrain die Qualifikation beginnt”, so der 38-Jährige. Dann will de la Rosa wieder glänzen…

Quelle: Motorsport-Total.com

Mercedes-Pilot Nico Rosberg über die Hackordnung in der neuen Formel-1-Saison und das Potenzial des neuen Silberpfeil-Werksteams

Nico Rosberg und das Mercedes-Team widmeten sich am Freitag erneut der Entwicklungsarbeit und absolvierten wieder viele Proberunden auf der spanischen Rennstrecke in Jerez. Knapp einen Monat vor dem Auftakt zur neuen Rennsaison weiß der 24-Jährige allerdings noch nicht, wo sein Team im Kräfteverhältnis der Formel 1 zu finden ist, gibt sich am Rande der Tests aber sehr zuversichtlich.

“Man kann es im Augenblick nur schwer einschätzen, doch ich fühle mich aktuell sehr wohl”, sagt Rosberg in Jerez. “Darüber hinaus bin ich zuversichtlich, dass wir uns gewaltig verbessern können – egal, wo wir nun stehen. Ich erkenne jetzt im Team, dass sie viel daran setzen, die Leistung des Rennwagens zu verbessern. Das ist sehr beeindruckend”, findet der deutsche Rennfahrer.

“Wo wir sind, ist schwer zu sagen. Man kann das mehr oder weniger abschätzen. Ich denke, wir werden nahe an der Spitze liegen. Ob das ausreicht, um zu siegen, wird sich zeigen. Wir müssen einfach abwarten”, meint Rosberg, der 2010 unbedingt seinen ersten Grand-Prix-Erfolg einfahren möchte. Ob das neue Mercedes-Werksteam aber schon in Bahrain vorne ist, weiß er nicht zu sagen.

Rosberg schließt sich der Prognose von Teamchef Ross Brawn an, wonach die Silberpfeile vielleicht etwas mehr Vorlaufzeit benötigen: “Das ist möglich, ja. Erneut muss ich allerdings sagen: Das kann man nur schwer einschätzen, aber es könnte sein”, gibt Rosberg am Rande der Tests zu Protokoll. “Ich sehe viel Potenzial, um rasch Fortschritte zu machen. Daraus schöpfe ich große Hoffnung.”

Quelle: www.motorsport-total.com

Renault-Pilot Robert Kubica über die Kennenlernphase in einem neuen Team, den Renault R30 und das Finden des passenden Autosetups

Fünf Testtage haben die Formel-1-Teams in diesem Rennjahr schon bestritten und Renault fand sich nach Abschluss der einzelnen Sessions zumeist im hinteren Teil des Klassements wieder. Für den neuen Stammfahrer Robert Kubica ist das aber kein Grund zur Besorgnis, schließlich kommt es im Februar keineswegs auf schnelle Zeiten an. Vielmehr setzt der Pole auf eine gute Basisarbeit.

“Auf die Konkurrenz habe ich noch nie zu sehr geschaut”, sagt der 25-Jährige am Rande der Testfahrten im spanischen Jerez. “Wir wissen mehr oder weniger, wo wir uns verbessern müssen. Du versuchst eben immer, dein Bestes zu geben. Letztendlich heißt es ja nicht, dass man eine Sache nicht noch besser machen kann, nur weil sie schon gut ist”, erläutert der neue Renault-Pilot.

“Wenn du aber neu in ein Team kommst, dann konzentrierst du dich zunächst auf die großen Probleme, die dich Leistung kosten. Große Schwierigkeiten haben einfach Priorität. Danach kannst du tiefer in das Feintuning einsteigen”, meint Kubica. Erschwert wird dies freilich dadurch, dass sich Kubica 2010 erstmals als Stammfahrer mit einem Renault-Boliden auseinander setzen muss.

Dabei gibt es durchaus einige Anlaufschwierigkeiten, wie der polnische Rennfahrer gesteht: “Um die technischen Charakteristiken eines Rennfahrzeugs kennen zu lernen, braucht man natürlich einige Runden. Nach diesen Testtagen habe ich schon mehr Wissen über das Auto gesammelt – darüber, was es mag und was es nicht mag”, erläutert Kubica das Herantasten an ein neues Fahrzeug.

Der Renault R30 als gutmütiges Rennfahrzeug

“Außerdem haben die gleichen Änderungen am Setup nicht zwangsweise den gleichen Effekt auf alle Rennwagen. Ich habe schon ein paar Unterschiede zwischen dem festgestellt, was ich gewohnt war, und dem, womit ich es nun zu tun habe”, so der frühere BMW Sauber F1 Team Fahrer. “Manche Einstellungen sind nicht so sensibel. Das ist besser, denn es verschafft dir ein breiteres Balancefenster.”

“Es ist ja kein Geheimnis, dass wir im vergangenen Jahr ein sehr sensibles Auto hatten, das schwierig abzustimmen war. Der Renault ist diesbezüglich deutlich einfacher”, meint Kubica. Eine Einschätzung des Kräfteverhältnisses liefert der Routinier aber nicht: “Die Leistung kann man nur schwer einschätzen. Sobald wir in Bahrain sind, werden wir es wissen”, gibt Kubica zu Protokoll.

“Der Februar bedeutet ohnehin nichts. Das habe ich bei meinem früheren Team gesehen”, hält der 25-Jährige abschließend fest. “Du kannst im Februar der König sein, aber im zweiten Rennen langsam. Es kann auch umgekehrt laufen – wie zum Beispiel 2008, als wir zu Beginn der Testfahrten sehr langsam waren und dann bei den ersten beiden Rennen aus der ersten Startreihe losfuhren.”

Quelle: Motorsport-Total.com

Wenn Red Bull Racing 2010 um den Titel mitfahren will, muss auch der Motor halten. Fabrice Lom betont, dass Renault alles dafür getan hat.

Als 2009 die Renault-Motoren bei Red Bull nicht unbedingt die beste Zuverlässigkeit zeigten, war einigermaßen Feuer am Dach, immerhin kämpfte das Team damals noch um die WM. Die Probleme bekam der Hersteller bereits zum Saisonende hin in den Griff, weswegen Fabrice Lom, der Renault-Koordinator für Red Bull, nun auch sagen kann: “Wir werden oft gefragt, was wir im Winter gemacht haben, um unsere Zuverlässigkeitsprobleme von 2009 zu lösen. Wir haben aber nicht bis zum Winter gewartet, um das zu tun.”

Direkt nach dem ersten Motorschaden wurde mit der Arbeit an den Schwierigkeiten begonnen und versucht, den Grund herauszufinden. “Wir arbeiteten daran, eine Wiederholung zu vermeiden, auch wenn man in der Formel 1 bei der Zuverlässigkeit nie hundertprozentig sicher sein kann. Die Motoren sind sehr kompliziert und wir arbeiten hart daran, die Chance auf volle Zuverlässigkeit zu haben”, meint Lom. Da die Motoren-Entwicklung eingefroren ist, dürfen allerdings nur von der FIA erlaubte Änderungen vorgenommen werden, die auch in vollem Umfang an den Weltverband berichtet werden müssen.

Mager fahren

Bei Zuverlässigkeitsproblemen erlaubt die FIA im Normalfall einen Eingriff in die Aggregate, Renault änderte aber auch was an der Installation des Motors, unter anderem, weil KERS nicht mehr genutzt wird. “Wir haben die gleiche Anzahl von acht Motoren für die ganze Saison, die dieses Jahr 19 statt 17 Rennen hat. Der Motor muss im Schnitt also mehr Kilometer schaffen. Die Autos werden auch schneller sein als 2009, der Arbeitszyklus vergrößert sich also. Nachtanken ist verboten, wir versuchen daher, mit magerem Gemisch fahren zu können, um den Benzinverbrauch für längere Zeit im Rennen zu reduzieren.”

Sportwetten, ganz einfach mit bwin.com. Lom räumte auch ein, dass es Ende 2009 aufgrund der Zuverlässigkeitsprobleme durchaus einige Fragezeichen gab, ob Red Bull weiter mit Renault arbeiten wird, Adrian Newey gestand beim Launch des RB6, dass er auch den Einbau des Mercedes-Motors in das Auto angedacht hatte. “Ich denke aber, wie wir die Situation gemanagt haben, hat bewiesen, dass wir ein starkes Team sind. Hätte man mir zu Beginn des Jahres 2009 den zweiten Platz in der WM angeboten, hätte ich ihn genommen. Dass wir aber so nahe an die Weltmeisterschaft kamen und dann von einem anderen jungen Team geschlagen wurden, macht mich viel hungriger und 2010 werden wir alles geben, um zu gewinnen.”

Quelle: www.formel1.de

Sebastian Vettel kündigt keinen rundum veränderten RB6 an. Ihm wäre es zudem lieb, wenn er mehr bei den Pokalen als medial vorne ist.

Das Auto 2009 war gut, die Basis passte und daher wird sich wie zu erwarten am RB6 von Red Bull Racing nicht allzu viel verändern. “Der RB6 wird in diesem Jahr eher eine Evolution sein”, meinte Sebastian Vettel laut dpa. Sicher verändert hat sich die Tankgröße, denn der Sprit für ein ganzes Rennen muss dort Platz finden. Von daher wird das Auto wohl wie bei der Konkurrenz etwas länger ausfallen, die Grundidee des Designs wird aber wohl konsequent weitergeführt statt verändert worden sein.

Am Mittwoch wird Red Bull den RB6 in Jerez vorstellen, Mark Webber wird die ersten beiden Testtage fahren, bevor Vettel am Freitag und Samstag am Steuer sitzt. Dann wird Vettel auch auf Michael Schumacher treffen, doch das macht auf den jungen Deutschen wenig Eindruck. “Wenn er die meisten Berichte hat, ich aber die meisten Pokale, soll mir das recht sein”, meinte Vettel gegenüber Motorsport aktuell. Allzu große Ehrfurcht darf sich Schumacher von dem Vize-Weltmeister des Vorjahres auch nicht erwarten.

“Ich werde sicher nicht in den Rückspiegel schauen und immer dann, wenn ich Michael sehe, rechts ranfahren und ihn vorbeilassen”, meinte Vettel bereits voriges Jahr. Schlagen wird Schumacher 2010 ohnehin jeder wollen, immerhin streichelt so etwas das Selbstvertrauen. Geht es nach Bernie Ecclestone, dann wird es dieses Jahr wohl zwei deutsche Weltmeister geben. “Sebastian Vettel wird der nächste Weltmeister”, meinte er einmal, sagte ein anderes Mal dann über Schumacher: “Vergessen Sie Rennsiege – ich habe ihn auf der Rechnung für den Sieg in der Weltmeisterschaft.” Irgendwann wollte Ecclestone auch gar keine Prognosen mehr abgeben.

Quelle: www.formel1.de

FIA-Präsident Jean Todt stellte klar, dass der Weltverband über ein eventuell nachrückendes Team für 2010 entscheiden wird.

Bernie Ecclestone macht keinen Hehl daraus, dass er nicht davon ausgeht, beim Saisonstart in Bahrain 13 Teams in der Startaufstellung zu sehen. Vor allem Campos und USF1 nennt der F1-Boss als Wackelkandidaten, die möglicherweise die neue Regel ausnutzen und ein bis drei Rennen auslassen könnten.

“Beim letzten Weltratstreffen wurde die Möglichkeit beschlossen, dass Teams an drei Rennen nicht teilnehmen dürfen, allerdings nicht in Folge”, bestätigte FIA-Präsident Jean Todt der Gazzetta dello Sport.

Lotus verlangt mehr Respekt

Sollte eines der vier neuen Teams, allen voran die beiden genannten, komplett aussteigen, würde Ecclestone gerne das Stefan GP Team des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic nachrücken sehen. Die Entscheidung liegt jedoch nicht bei Ecclestone. “Wenn ein Team ausfällt, rückt ein anderes nicht automatisch nach”, betonte Todt. “Es ist an der FIA, zu entscheiden, ob es zugelassen wird oder nicht.”

Zwei der vier Neulingen sind auf bestem Wege dabei zu sein. Virgin hat sein Auto präsentiert und testet in dieser Woche mit den etablierten Teams in Jerez, Lotus stellt das Auto am Freitag vor. “Ich glaube, wir haben etwas mehr Respekt verdient”, sagte Lotus F1 CEO Riad Asmat der New Straits Times. “Bislang haben von den neuen Teams nur Virgin und wir unsere Autos bereit und wir werden in Bahrain dabei sein.”

Quelle: www.formel1.de

2010 muss er sich steigern, das weiß Heikki Kovalainen. Vor allem in den Rennen will er wieder bessere Auftritte hinlegen.

Heikki Kovalainen weiß, dass er in der kommenden Saison um einiges mehr zeigen muss als in seiner Zeit bei McLaren, wenn er sich weiter in der Formel 1 halten will. Dem Finnen ist bewusst, dass er mittlerweile einige Kritiker hat, doch von denen will er sich nicht beeinflussen lassen. “Ich hatte immer hundertprozentiges Vertrauen in meine Fähigkeiten und ich habe viele Leute um mich, die mich weiter unterstützt haben. Ich habe keine Probleme mit der Kritik von Leuten, der Öffentlichkeit, dem Management oder wem auch immer, der von außen etwas sagt. Ich weiß selbst gut genug, wo ich stehe und was getan werden muss”, sagte Kovalainen gegenüber ITV.

Dank dieser Philosophie sieht er sich bei seiner Arbeit nicht vor Problemen, sondern macht einfach, was er machen muss. Gleichzeitig weiß er auch, dass er bei Lotus gute Leistungen zeigen muss – abhängig von der Stärke des Autos. “Wenn man in der Formel 1 bleiben und unter den Top-Fahrern sein will, dann muss man gute Leistungen haben und bei McLaren schaffte ich das nicht. In gewissem Sinne muss ich mich also wieder beweisen, um meinen Namen wieder nach oben zu bekommen, wo er sein sollte. Ich bin zuversichtlich, dass ich das kann”, meinte der Finne.

Warum es bei McLaren für ihn nicht geklappt hat, wollte er wie schon früher nicht sagen. Er kenne die Gründe, betonte er, nun sei die Zeit dort aber vorbei. “Es ist schade, dass ich nicht mehr Rennen gewonnen habe, aber so ist es manchmal.” Er konnte nur noch einmal festhalten, dass er sich nicht als guter Qualifyier mit schlechten Rennleistungen sieht. Bei McLaren mag das so gewesen sein, in den Nachwuchsserien und bei Renault seien die Rennleistungen aber stärker gewesen als das Qualifying. “Dass ich [bei Lotus] ein starkes Auto haben werde, mit dem ich vorne sein kann, erwarte ich nicht, aber die Leistung in den Rennen im Vergleich zum Qualifying ist ein Punkt, den ich verbessern muss. Das ist eines der wichtigsten Ziele dieses Jahr.”

Quelle: www.formel1.de

Eddie Jordan setzt sein Geld im Zweikampf Michael Schumacher gegen Lewis Hamilton auf den Briten.

Als Michael Schumacher sein erstes Comeback als Ersatzmann von Felipe Massa ankündigte, war Eddie Jordan Feuer und Flamme. Der ehemalige Teamchef erwartete, dass Schumacher wieder ganz vorne mitmischen würde. Das Comeback scheiterte, aber die Idee blieb – jetzt ist Schumacher mit Mercedes GP zurück, aber Jordan scheint seine Meinung etwas geändert zu haben.

“Michael ist ein F1-Adrenalin-Junkie”, sagte Jordan bei der BBC Formel-1-Launch-Veranstaltung. “Es geht ihm nicht ums Geld, er glaubt, dass er die Besten schlagen kann. Aber das könnte nach hinten losgehen.” Schumacher würde damit nur die Aggressivität der Jungen wie Lewis Hamilton und Sebastian Vettel steigern.

“Lewis ist ein unglaubliches Talent, das nie gegen Michael gefahren ist”, erklärte Jordan. “Das wird Lewis nur noch aggressiver machen, um zu gewinnen. Ich setze mein Geld auf Hamilton. McLaren hatte im letzten Jahr einen schrecklichen Saisonstart, aber sie wurden immer stärker. Ich wäre an der Stelle von Mercedes besorgt. Brawn begann sehr stark, verlor dann aber an Schwung.”

Quelle: www.formel1.de

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo steigt auf die Bremse: Nach den guten Zeiten der ersten Testwoche dürfe man den Blick fürs Wesentliche nicht verlieren.

Felipe Massa und Fernando Alonso zierten an allen drei Testtagen dieser Woche in Valencia die Spitze der Zeitenliste. “Ich bin glücklich, dass unser Auto anscheinend gut geboren wurde”, freute sich Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Als Favoriten sieht er sein Team deshalb aber noch lange nicht. “Es sind erst die Wintertests”, betonte er. Noch liegen viele Probleme vor Ferrari, die man bei den ausstehenden Tests lösen müsse. Formel1-Wetten für die Saison 2010

“Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben”, so Montezemolo. “Wir wissen noch nicht, wie gut die anderen sein werden und wie viel Sprit sie an Bord hatten.” Das ist in dieser Saisonvorbereitung besonders wichtig, weil das Tankverbot einen noch größeren Spielraum von fast leerem Tank bis 160 kg im Tank bietet.

Mercedes als Hauptgegner

“Die Ergebnisse von Alonso und Massa waren ein ermutigendes erstes Signal, aber es ist noch zu früh, um ein Urteil zu fällen”, betonte der Italiener. Montezemolo sieht vorerst drei Rivalen für die Scuderia: “Ich glaube, Mercedes ist das Team, das wir schlagen müssen – also Ex-Brawn und Ex-Honda, irgendwie scheint jeder Teams zu kaufen, aber wir sind weiter der einzige echte Konstrukteur.”

Er hat aber auch die Teams von Sebastian Vettel und Lewis Hamilton auf der Rechnung. “Es gibt noch Red Bull, wenn ich mir ansehe, welchen Vorteil sie Ende 2009 hatten, bin ich mir sicher, dass sie konkurrenzfähig sein werden. Und das gilt auch für McLaren.”

Ferrari bringt deshalb schon beim zweiten Test in Jerez in der kommenden Woche neue mechanische Teile an die Strecke. Beim zweiten Test in Jerez eine Woche später soll es auch neue Aerodynamikteile geben. “Wir waren schnell, aber wir wissen nicht, wie schnell wir im Vergleich zu den anderen waren”, sagte Technikchef Aldo Costa. Trotzdem ist Costa vorerst zufrieden: “Das Gute ist, dass alle Berechnungen und Entwicklungen gute Ergebnisse auf der Strecke gebracht haben.”

Quelle: www.formel1.de