Archive for Mai, 2010

Knalleffekt in der Formel 1: Bernie Ecclestone hat überraschend einen Vertrag mit der US-Stadt Austin unterschrieben – Premiere im Jahr 2012

Große Überraschung am Dienstagabend: Die Formel 1 wird ab 2012 in die USA zurückkehren, allerdings nicht wie zuletzt spekuliert nach Monticello, New Jersey oder Indianapolis, sondern nach Austin im Bundesstaat Texas! Die vertragliche Einigung zwischen den amerikanischen Veranstaltern und dem Inhaber der kommerziellen Rechte an der Formel 1 wurde heute offiziell bekannt gegeben.

Er fühle sich “extrem geehrt” und sei “sehr stolz” auf die Unterschrift, sagt Tavo Hellmund vom Veranstalter Full Throttle Productions und fügt an: “Wir haben schon seit einigen Jahren eifrig zusammengearbeitet, um diesen großartigen Event nach Austin, Texas und zurück in die USA zu bringen. Alle beteiligten Parteien setzen großes Vertrauen ineinander und sind entschlossen, den Grand Prix zu einem prestigeträchtigen und globalen Ereignis zu machen.”

Rennstrecke speziell für die Formel 1

Genaue Details über das Projekt sind noch nicht bekannt, allerdings soll die Rennstrecke speziell für die Formel 1 neu errichtet werden – und zwar “zum ersten Mal in der Geschichte der Formel 1 in den USA”, wie Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone festhält: “Das ist das erste Mal, dass hier eine Anlage von Grund auf speziell für die Formel 1 gebaut wird.” In Indianapolis fuhr die Königsklasse zuletzt bekanntlich innerhalb des berühmten Ovalkurses.

“Dies ist ein Fall des richtigen Timings am richtigen Ort”, unterstreicht Hellmund. “Wie viele Amerikaner wissen, genießt Austin einen Ruf als eine der angesagtesten Städte in den USA. Austin verfügt über die seltene Kombination idealer geografischer Voraussetzungen sowie landschaftlicher Schönheit.” Die Stadt sei dank ihrer Infrastruktur “ideal geeignet, um einen Event dieser Größe zu organisieren und beherbergen”, fügt er an.

Austin ist die 15.-größte Stadt in den USA und verfügt im Großraum über 1,5 Millionen Einwohner. In einem Umkreis von weniger als 300 Kilometern leben insgesamt 22 Millionen Menschen in Städten wie Houston, Dallas und San Antonio. Innerhalb dieses Dreiecks werden außerdem jeden Tag 130 internationale Flüge gestartet und es gibt über 250.000 Hotelzimmer. Von der Infrastruktur her sind also perfekte Voraussetzungen gegeben.

Zudem scheint die Politik hinter dem Grand Prix zu stehen: “Texas’ relativ starke Wirtschaft sorgt weiterhin für nationale und internationale Aufmerksamkeit”, freut sich Rick Perry, Gouverneur von Texas, und Austins Bürgermeister Lee Leffingwell fügt an: “Die Stadt Austin ist stolz darauf, diesen außergewöhnlichen Event veranstalten zu dürfen. Ich freue mich darauf, die Teilnehmer der Formel 1 und ihre Fans in unserem Staat begrüßen zu dürfen.”

Auf den Spuren von Watkins Glen

“Vor 30 Jahren”, erinnert sich Ecclestone, “wurde der US-Grand-Prix letztmals auf einer permanenten Rundstrecke ausgetragen, in Watkins Glen. Das war sehr erfolgreich. Seitdem war die Formel 1 in Long Beach, Las Vegas, Detroit, Dallas und Phoenix, stets auf temporären Stadtkursen. 2000 kam Indianapolis mit einer Strecke im berühmten Oval dazu. Lewis Hamilton hat 2007 den bisher letzten US-Grand-Prix gewonnen.”

Hellmund ergänzt: “Es war eine geteilte Vision und eine monumentale Aufgabe, diese Vereinbarung zu besiegeln. Uns ist bewusst, dass es in den vergangenen Jahren immer ein oder zwei fehlende Puzzleteile bei den anderen Ausgaben des US-Grand-Prix gegeben hat. Wir haben hier eine einmalige Chance, alles richtig zu machen, um Austin als Schauplatz der Formel 1 in den USA und einen der großartigsten Sportevents weltweit zu etablieren.”

Full Throttle Productions ist in Austin ansässig und als Veranstaltungs- und Produktionsagentur bekannt. Die Stadt Austin genießt ihrerseits einen hervorragenden Ruf, wurde vom renommierten Magazin ‘Forbes’ zu einer der drei hippsten und einer der fünf sichersten sowie vom Netzwerk ‘MSN’ zur grünsten Stadt in den USA gewählt. Außerdem ist der Bundesstaat Texas der elftgrößte Wirtschaftsraum der Welt.

Quelle: formel1.de

Mark Webber fährt derzeit in der Form seines Lebens – Auch Sebastian Vettel hat seinen Teamkollegen auf der Rechnung

Red Bull verfügt derzeit über das beste Auto der Formel 1. Die Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber liegen nach sechs Rennen punktegleich auf Platz eins der Fahrerwertung. Speziell der Australier hat mit seinen dominanten Siegen in Barcelona und Monaco den Druck auf den jungen Deutschen erhöht. In der Türkei muss Vettel zurückschlagen, sonst könnte Webber langsam aber sicher das Team auf seine Seite ziehen. Der deutsche Hoffnungsträger bleibt aber gewohnt gelassen.

“Mark ist im Moment mein Hauptgegner”, sagt Vettel gegenüber ‘Sport Bild’. “Das ist gut so, denn es ist mir viel lieber, ich habe einen starken Teamkollegen, der mich zu Höchstleistungen treibt, als einen Nummer-Zwei-Piloten, der mich nicht fordern kann.” Für Webber lief es an den vergangenen beiden Rennwochenenden perfekt. Vettel dagegen hatte Pech: Defekte Bremsen in Spanien und ein kaputtes Chassis in Monaco. Trotzdem kletterte der Heppenheimer in beiden Rennen auf das Podest und rettete wichtige Punkte.

Abgesehen von der puren Geschwindigkeit hat das österreichische Team nun auch die Zuverlässigkeit stark verbessert, wenn sie auch noch nicht kugelsicher ist. Da bisher in jedem Rennen ein Red Bull auf der Pole Position gestanden hat, ist es für die Gegner extrem schwierig unter normalen Bedingungen an den Blauen-Boliden vorbeizukommen.

In der Türkei wird erstmals das F-Schacht-System am RB6 zu sehen sein. Die McLaren-Erfindung bringt eine höhere Endgeschwindigkeit und in der Rundenzeit eine Verbesserung von zwei Zehnteln, je nach Streckencharakteristik. Können die beiden Red Bull dann noch von jemandem geschlagen werden? Lewis Hamilton, der in der bisherigen Saison die meisten Überholmanöver gezeigt hat, ist beunruhigt: “Mit diesem System wird das beste Team noch stärker. Der RB6 hat viele gute Detaillösungen. Ich habe meinen Ingenieuren bereits gesagt, dass sie die nachbauen müssen.”

Was an einem Auto funktioniert, muss zwangsläufig nicht bei der Konkurrenz eine Leistungssteigerung bedeuten. So rätselt die übrigen Topteams immer noch darüber, warum der Red Bull so stark ist. “Wir haben nichts Illegales”, versichert Teamchef Christian Horner. “Unser Technikchef Adrian Newey war einfach etwas cleverer als die anderen.”

Halten die Autos in der Türkei durch, sind Webber und Vettel die Favoriten bei den Buchmachern. Motorsportchef Helmut Marko bringt die Form seiner Piloten auf den Punkt: “Webber knallt die Zeiten im Moment nur so hin, Sebastian ist deshalb nicht locker genug.” Der Sieg im Fürstentum zählt zu den größten Erfolgen in der Karriere des Australiers. Mit dieser Portion Selbstvertrauen, ist dem 33-Jährigen alles zuzutrauen.

Horner sieht die Situation seiner Stars entspannt und ist überzeugt: “Sebastian wird in dieser Saison noch viele Rennen gewinnen.” Im vergangenen Jahr stand Vettel in Istanbul auf der Pole Position. Nach einem Fehler in der ersten Runde und einem zusätzlichen Boxenstopp kam der 22-Jährige hinter seinem Teamkollegen auf Rang drei ins Ziel. Für dieses Jahr gibt es bereits eine Kampfansage: “Der Kurs liegt mir, ich werde dort auf Sieg fahren.”

Quelle: motorsport-total.com

Warum Mark Webber im Poker um einen Formel-1-Vertrag für 2011 gut dasteht und wie ihm eine Herzoperation Inspiration verschafft hat

Nach seinen beiden umjubelten Siegen in Barcelona und Monte Carlo hat Mark Webber offenbar erkannt, dass sein Marktwert sprunghaft in die Höhe geschnellt ist. Der Vertrag des Australiers bei Red Bull läuft am Saisonende aus und Gerüchten zufolge steht er bei seinem Ex-Team Renault, wo er 2001 Testfahrer war, und sogar Ferrari hoch oben auf der Wunschliste.

Dabei sieht es zumindest im Moment so aus, als würde er bei Red Bull mit einer Vertragsverlängerung offene Türen einrennen: “Unser Wunsch ist es, mit Vettel und Webber weiterzumachen”, sagt Motorsportkonsulent Helmut Marko, und auch Teamchef Christian Horner findet: “Mark fährt fantastisch, ist ein geschätztes Mitglied des Teams. Wenn die Zeit reif ist, werden wir uns hinsetzen und über den Vertrag sprechen. Ich bin mir sicher, dass das ein kurzes Gespräch wird.”

Gutes Timing für Vertragspoker

In Monte Carlo hat bereits ein solches Gespräch zwischen Webbers Management und Red Bull stattgefunden, ob es dabei schon um die Zukunft gegangen ist, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis. Eines ist aber klar: Angesichts der jüngsten Erfolge ist der Zeitpunkt für den 33-Jährigen günstig, möglichst schnell einen neuen Vertrag auszuhandeln – möglicherweise mit einer stattlichen Gehaltserhöhung. Denn die Formel 1 ist ein schnelllebiges Geschäft.

“Das Blatt kann sich schnell wenden”, weiß Webber. “Vor zwei Rennen war ich Achter in der Weltmeisterschaft. Jenson hat vor Monaco geführt und ist jetzt nur noch Vierter. Der Wettkampf ist hart. Ich hoffe, dass ich bis zum letzten Rennen im WM-Kampf mitmischen kann. Dafür müssen wir konstant und zuverlässig sein und wir dürfen keine Fehler machen, wenn es drauf ankommt.” Dieses Jahr habe er aber grundsätzlich ein “sehr gutes” Gefühl.

“Ich habe gerade zwei Rennen gewonnen und die Leute fragen mich, wo ich nächstes Jahr fahren werde”, erklärt er in einem Interview mit der ‘Mail on Sunday’. “Ich stehe den Jungs bei Red Bull sehr nahe. Wir haben gemeinsam viel durchgemacht und ich habe eine großartige Beziehung mit ihnen. Aber die Dinge können sich in diesem Geschäft sehr schnell ändern und man weiß nie, was um die nächste Ecke daherkommt.”

“Mein Platz bei Red Bull ist noch nicht bestätigt, aber ich bin sehr, sehr glücklich hier”, fügt Webber gegenüber ‘News of the World’ an. Und weiter: “Im Moment denke ich nur an das nächste Rennen, der Rest wird sich von selbst erledigen. Es sind noch hunderte Punkte zu vergeben und ich konzentriere mich auf meine Arbeit. In sechs Wochen wird das Bild klarer sein.” Das Wichtigste sei aber ohnehin, dass das Feuer in ihm noch genau wie früher brenne.

Keine Motivationsprobleme

“Du kannst so viel reden, wie du willst, aber Taten sagen mehr als Worte”, wischt er Bedenken hinsichtlich seines Alters und seiner Motivation vom Tisch. “Das Feuer brennt noch ganz solide. Ich glaube nicht, dass ich allzu viel verliere, weil ich ein bisschen älter bin. Natürlich bin ich mit den Jahren weiser geworden, aber das bremst mich nicht.” Und er schickt ein Versprechen hinterher: “Also werde ich weitermachen!”

Das stand vor einem Jahr noch nicht in Stein gemeißelt, denn nach seinem schweren Mountainbikeunfall bei einem Charity-Wettkampf in Tasmanien hätte Webbers Karriere auch ebenso gut zu Ende sein können. Doch der Fitnessfreak überwand seine Knochenbrüche, verschwieg seinem Team das ganze Ausmaß seiner Verletzungen, um keine unnötige Besorgnis auszulösen, und kämpfte sich zurück an die Spitze. Jetzt erntet er die Früchte dieses Durchhaltevermögens.

“Mit den Verletzungen, die ich hatte, war das schon ein aggressiver Zeitplan”, erinnert sich der vierfache Grand-Prix-Sieger. “Das Team steckt jede Menge Arbeit hinein, um jede Woche gegen Teams wie Ferrari und McLaren erfolgreich zu sein – da kann man es sich nicht leisten, eine Schlüsselperson zu verlieren. Ich gebe zu, dass das eine schwierige Zeit war, aber ich hatte gute Leute um mich herum und war entschlossen, es zu schaffen.”

Dabei bediente er sich teilweise ungewöhnlicher Methoden. So schaute er sich zum Beispiel im Krankenhaus von Nottingham eine Operation am offenen Herzen an: “Ich wollte Profis unter Druck Leistung bringen sehen”, erklärt Webber, dessen Mutter kürzlich eine ähnliche Operation über sich ergehen lassen musste. “Ich selbst war nie klug genug, um Medizin zu studieren, aber mich haben Physiologie und der menschliche Körper schon immer fasziniert.”

Quelle: formel1.de

Williams und Lotus sind offenbar zufrieden mit dem Cosworth-Motor, aber auch Renaults Image wurde mit dem Dreifachsieg in Monte Carlo besser

Das Kräfteverhältnis der aktuellen Formel-1-Motoren wirklich seriös einzuschätzen, ist angesichts der Geheimniskrämerei, die die Hersteller in Bezug auf die Leistungsdaten betreiben, fast ein Ding der Unmöglichkeit. Man kann sich jedoch aus den Aussagen verschiedener Ingenieure einen Reim machen und so zumindest ein ungefähres Bild zusammenzimmern.

Wie genau dieses Bild letztendlich ist, ist natürlich eine Streitfrage, aber die meisten Experten halten den Mercedes-Motor für das insgesamt beste Triebwerk im Formel-1-Zirkus. Ferraris V8 soll fast auf Augenhöhe sein, aber etwas mehr Benzin verbrauchen, während das Renault-Aggregat zwar als überaus fahrbar gilt, dafür aber in Sachen Topleistung ein kleines Manko haben dürfte. Und dann ist da noch die zurückgekehrte Motorenschmiede Cosworth.

Williams als Referenz

Da die drei neuen Teams Lotus, Virgin und HRT der Konkurrenz hoffnungslos hinterherfahren, ist Williams die einzige Referenz für den britischen Motor. Das Traditionsteam sagt über Cosworth: “Du hast, was du hast”, so Technikchef Sam Michael. “Wir arbeiten als Partner eng mit ihnen zusammen, um den bestmöglichen Job zu verrichten.” Wer diese Worte richtig einzuordnen weiß, dem ist klar: Große Liebesbeziehungen klingen anders…

Aber: “Ich bin zufrieden mit ihnen, wir schauen uns nicht nach anderen Motoren um”, betont Geschäftsführer Adam Parr. “Man muss jedoch sagen – und sie wissen das -, dass der Motor zwar gut ist und im Winter gut gelaufen ist, aber während der Saison hat es mit Fortschreiten der Lebensdauer unerwartete Leistungsprobleme gegeben. Die führten wiederum zu Zuverlässigkeitsproblemen. Es sind also einige simple Anpassungen erforderlich, an denen wir bereits arbeiten.”

Sprich: Je älter die Motoren werden, desto mehr verlieren sie an Power. “Das ist definitiv etwas, an dem sie arbeiten und wo sie schon Fortschritte gemacht haben”, erklärt Michael. “Ich glaube nicht, dass der Motor fundamental daneben ist, aber es geht darum, ihn durch und durch zu verstehen. Die Motoren, die wir im Winter am Prüfstand getestet haben, waren in dieser Hinsicht nämlich ziemlich stark.”

Und weiter: “Wir sind sehr anspruchsvoll, weil wir alles richtig hinbekommen wollen, aber sie bitten uns sogar darum, so zu sein. Sie wollen angetrieben werden, weil sie einen besseren Motor bauen wollen. Wenn wir ihnen einen Tipp geben, reagieren sie darauf. Das klappt gut. Wir sind sicherlich eine sehr nützliche Referenz für sie, denn alle anderen Cosworth-Teams liegen mehrere Sekunden zurück. Wenn wir nicht wären, müssten sie sich Sorgen um ihre Performance machen.”

Nach welchen Teams angelt Renault?

Für Cosworth dürfte das Bekenntnis von Williams eine wichtige Moralinjektion sein, denn die britische Motorenschmiede läuft Gerüchten zufolge Gefahr, zwei ihrer vier Kunden zu verlieren. Sowohl Williams wie auch Lotus sollen daran interessiert sein, ihre früheren Partnerschaften mit Renault wieder aufleben zu lassen. Dazu passt, dass Renault-Ingenieur Rémi Taffin gerade angedeutet hat, dass seine Truppe auch mehr als zwei Teams beliefern könnte.

“Ich halte den Renault-Motor für sehr konkurrenzfähig. Es ist ein super Motor, besonders auf dieser Strecke”, schwärmte Frank Williams in Monte Carlo, wo Renault-Motoren auf den ersten drei Startplätzen standen und einen Dreifachsieg feierten. Allerdings steht auch für ihn fest, dass nicht Cosworth das Hauptproblem von Williams ist: “Wir hätten immer gerne mehr PS, aber es ist keinesfalls ein schlechter Motor.”

Auch Lotus lässt verlauten, dass man mit dem aktuellen Partner zufrieden ist. Dennoch könnte es für Renault 2011 einen weiteren Kunden geben – aus den Reihen der neuen Bewerber für einen Formel-1-Einstieg, wie ‘Motorsport-Total.com’ herausgefunden hat. Es soll sogar schon mindestens eine Absichtserklärung unterschrieben worden sein. Ob Renault allerdings Red Bull halten kann, steht auf einem anderen Blatt…

Quelle: motorsport-total.com

Mit einem umfangreichen Updatepaket will Mercedes den Anschluss an die Spitze herstellen: F-Schacht, Flügel und Co.

Während Red Bull offenbar aktuell nahezu Kreise um die Gegner fahren kann, mühen sich die Verfolger ab. Auch Mercedes will den MGP W01 für Michael Schumacher und Nico Rosberg möglichst schnell auf Rennsiege trimmen. Das deutsche Werksteam hat in den vergangenen Wochen intensiv an weiteren Neuerungen gearbeitet. Das Ergebnis: In Istanbul erwartet man einen deutlichen Fortschritt.

“Die Rennstrecke bei Istanbul gefällt mir gut und gehört zu den besten der neueren Kurse im Kalender”, sagt Rosberg vor dem siebten Formel-1-Lauf des Jahres. Sportwetten, ganz einfach mit bwin.com. Er präzisiert: “Die Fahrer werden hier körperlich stark gefordert und man kann an einigen Stellen gut überholen, denn die Strecke ist meist sehr breit, hat viele Bereiche, in denen wir spät bremsen und weist Steigungen und Gefälle auf.”

Kurve acht in aller Munde

Die Strecke in Istanbul hat eine mittlerweile bereits berühmte Schlüsselpassage. “Jeder spricht über Kurve acht, mit ihren drei Scheitelpunkten gehört sie zu den längsten Kurven, die wir kennen”, beschreibt Rosberg. “Die Fliehkräfte sind hier sehr hoch, aber sie macht auch viel Spaß. Wenn man diese Kurve richtig erwischt, kann man ordentlich Zeit gut machen.”

Der gebürtige Wiesbadener blickt bei vier Starts in der Türkei auf drei Punkteplatzierungen zurück. “Vor einem Jahr war ich Fünfter, mein bestes Ergebnis hier. Nachdem wir es in Spanien und Monaco nicht schafften, das Potenzial des MGP W01 ganz auszuschöpfen, möchte ich in der Türkei zurück in die Erfolgsspur. Zu den bisherigen neuen Teilen kommen weitere Verbesserungen, an denen die Jungs im Werk arbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass uns ein positives Wochenende bevorsteht”, so der 24-Jährige optimistisch.

“Die türkischen Fans haben mich immer sehr unterstützt, und schon allein deshalb wird es sehr schön sein, dort wieder zu fahren – vor einer Kulisse, die uns hoffentlich stark anfeuert”, meint Schumacher, der in Monaco nachträglich auf Platz zwölf zurückgesetzt wurde. “Unsererseits werden wir natürlich alles versuchen ihnen auch Grund zum Jubeln zu geben. Wir hoffen auf weitere Fortschritte in der Türkei, nachdem wir schon einige Verbesserungen in Barcelona und Monaco verbuchen konnten.”

Schumacher hofft auf Fortschritte

“Die Strecke selbst ist sehr speziell, man fährt gegen den Uhrzeigersinn, ziemlich hügelig und mit sehr unterschiedlichen Kurvenlayouts; ich fahre sie eigentlich sehr gerne”, erklärt der Kerpener. “Ich freue mich auf das kommende Wochenende, vor allem weil unsere Jungs in der Fabrik immens viel gearbeitet haben, um uns ein erneut verbessertes Auto hinzustellen. Ist ja klar, dass wir alles tun, damit sich ihre Mühe lohnt.”

“Das Rennen in Monaco verlief für unser Team enttäuschend, denn wir nutzten unser Potenzial nicht”, blickt Teamchef Ross Brawn noch einmal zurück. “Unser Auto war stark und zuverlässig und in verschiedenen Rennabschnitten das schnellste, zudem absolvierten wir zwei hervorragende Boxenstopps, von denen der eine der schnellste des Rennens war, und doch holten wir nicht das erhoffte Resultat.”

“Dennoch bin ich nach unseren Fortschritten in den letzten beiden Rennen zuversichtlich. Wir haben unsere Schwachstellen erkannt und arbeiten daran sie zu beheben. In den kommenden Grands Prix stehen uns weitere deutliche Verbesserungen am Auto zur Verfügung, das Ergebnis des Engagements und der harten Arbeit jedes Einzelnen im Werk in den letzten Wochen”, sagt Brawn. Mercedes wird in Istanbul erheblich aufrüsten.

In Istanbul mit langem Radstand

“In der Türkei fahren wir wieder mit der Aufhängung für den längeren Radstand, dazu kommen der neue F-Schacht, Heckflügel und mehr Neuerungen in der Aerodynamik”, zählt der Teamchef die Liste der Updates auf. “Es ist noch ein langer Weg bis zur gewünschten Leistungsstärke, aber jedes Rennen ist ein Schritt auf diesem Weg und ich bin optimistisch, dass wir unser Ziel erreichen werden.”

“Der Grand Prix in Istanbul findet auf einer Strecke mit einigen sehr schnellen Kurven statt”, sagt Norbert Haug. Der Mercedes-Motorsportchef fügt mahnend hinzu: “Das ist der Kurventyp, mit dem wir vor rund drei Wochen in Barcelona Probleme hatten. Die 5,34 Kilometer lange Strecke weist zudem sieben ziemlich enge Kurven auf, die meisten davon im letzten Sektor. Diese Kombination aus schnell und vergleichsweise langsam ist eine große Herausforderung für Fahrer, Autos und Reifen.”

Haug zählt auf die Arbeit der Technikabteilung. Der MGP W01 soll endlich an die Spitze geführt werden. “Wir waren beim letzten Rennen in Monaco schnell und in punkto mechanischem Grip funktioniert unser Auto bestens. Mit unseren weiteren technischen Verbesserungen hoffen wir, in Istanbul einen Schritt voran zu kommen”, so der Schwabe vor dem Auftritt in der Türkei.

Quelle: formel1.de

Bei McLaren läuft die Entwicklungsmaschinerie auf Hochtouren, dennoch mahnen die Piloten zu Geduld: Red Bull so schnell nicht zu packen

Zwar hat McLaren einen deutlich besseren Start in die neue Saison erwischt als im Vorjahr, aber zufrieden ist das Team um die beiden britischen Champions Jenson Button und Lewis Hamilton dennoch nicht. Der revolutionäre F-Schacht zeigt Wirkung, aber es reicht dennoch nicht, um den schnellen Red Bulls folgen zu können. In Woking bereitet man weitere Updates für das Fahrzeug vor, doch bis an die Spitze ist es ein weiter Weg. In Monaco lag man im Vergleich zu Webber und Vettel eine satte Sekunde zurück.

“Uns war ohnehin klar, dass unser Auto in Monaco nicht so gut sein würde. Daher war es gut, dass wir wenigstens ein paar Punkte mitnehmen konnten”, hakt Hamilton den fünften Platz im Fürstentum schnell ab. Der Weltmeister von 2008 hätte sich zwar mehr erhofft, fasst aber realistisch zusammen: “Monaco ist nicht der Ort, wo man wirklich Rennen fahren kann. Überholen ist fast unmöglich, wenn man hinter einem ähnlich schnellen Wagen feststeckt.”

Schnelle Strecken sind besser

Der Blick bei McLaren ist nach vorne gerichtet. Für die engen Ecken im Fürstentum ist der MP4-25 nicht geschaffen, eher für andere Pisten. “Wir haben unsere Stärken auf schnellen Kursen”, sagt Hamilton und nennt als Beispiele Spa, Silverstone und Suzuka. Beim kommenden Grand Prix in der Türkei soll McLaren im Vergleich zum derzeit übermächtigen Red Bull wieder besser aussehen. “Unser Paket wird dort besser sein, vor allem im Rennen.”

“Wir müssen fokussiert bleiben”, sagt der 25-Jährige. In der Entwicklungsabteilung in Woking arbeitet man auf Hochtouren. “Die Stärke unseres Teams ist die schnelle Entwicklung neuer Komponenten. Ich bin sicher, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Es werden neue Updates kommen, allerdings nicht sofort. Wir wissen genau, was wir tun müssen, um die Lücke zur Konkurrenz zu schließen”, meint Hamilton, der im Moment auf Rang sieben der Gesamtwertung liegt.

Der Start ins neue Formel-1-Jahr war für den Ex-Champion weder gut noch schlecht. “Man kann es von zwei Seiten aus betrachten”, erklärt Hamilton. “Auf der einen Seite haben wir aus unseren Chancen in den ersten Rennen nicht immer das Beste gemacht. Auf der anderen Seite haben wir einen guten Job gemacht und das Auto jeweils ausgequetscht. Wir haben das erreicht, was das Auto zuließ. Vielleicht hätte ich mehr Punkte holen können, aber ich war stets am Limit und hatte manchmal einfach Pech.”

Auf Fehler von Red Bull angewiesen

Bis zu seinem frühen Ausfall in Monte Carlo war Teamkollege Jenson Button eher vom Glück verfolgt. Der amtierende Champion führte die Weltmeisterschaft bis zum Monaco-Doppelsieg von Red Bull sogar an. “Unser Team hat die Ressourcen, die Manpower und die Leidenschaft, einen solchen Rückstand wieder aufzuholen”, sagt Button der Agentur ‘PA Sport’. Immerhin habe McLaren auch in der schwierigen Saison 2009 noch zwei Rennen gewinnen können.

“Wir sind guter Hoffnung, dass wir in den kommenden Rennen erhebliche Fortschritte machen können”, gibt sich Button optimistisch. “Wir hatten in den beiden vergangenen Rennen Probleme mit der Zuverlässigkeit und wir haben Fehler gemacht. Das müssen wir nun hinter uns lassen”, mahnt der Champion. Man müsse sich nun voll auf den kommenden Auftritt in Istanbul konzentrieren: “Dort müssen wir mit einem schnelleren Wagen auftreten und dürfen uns keine Fehler erlauben.”

Der 30-Jährige ist sicher: Red Bull hat zwar einen erheblichen Vorsprung, aber auch Schwachstellen. “Ich denke, sie werden irgendwann auch mal wieder am Streckenrand ausrollen”, spielt Button auf die Zuverlässigkeitssorgen der “Bullen” an. “Sie hatten keinen perfekten Start ins Jahr und hoffentlich machen sie noch mehr solcher Fehler. Darauf sind wir nun angewiesen. Wir selbst müssen das absolute Maximum aus unserem Paket herausholen und darauf hoffen, dass Red Bull es eben nicht schafft.”

Quelle: motorsport-total.com

Weil ein Mechaniker ein Kühlelement im Seitenkasten seines Autos vergessen hatte, musste Jenson Button seinen McLaren in Monaco frühzeitig abstellen

Für Jenson Button war der Große Preis von Monaco nur ein sehr kurzes Vergnügen, denn der Sieger des vergangenen Jahres musste seinen rauchenden McLaren bereits nach wenigen Kilometern abstellen – ein Mechaniker hatte ein Kühlelement im Seitenkasten vergessen, weshalb das Fahrzeug schon nach kurzer Zeit den Hitzetod starb. Dieser seltsame Fehler kostete Button viele Punkte.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh betrachtet diese Situation rückblickend recht emotionslos: “Es handelte sich um eine Kühlerabdeckung, wie wir sie während des Transports oder in der Garage verwenden. Und genau diese wurde im Auto vergessen”, erläutert der Brite bei ‘SpeedTV’. “Das Fahrzeug ging auf die Strecke und hatte keine Luftzufuhr. Es wurde buchstäblich gekocht.”

Doch als McLaren das Problem um die zu hohen Temperaturen beim Auto mit der Startnummer eins bemerkte, war es schon zu spät: “Du versuchst zwar alles, aber so etwas steckst du einfach nicht weg”, sagt Whitmarsh in Bezug auf die Haltbarkeit des Rennwagens. “Speziell nicht auf einer solchen Rennstrecke und bei einer Safety-Car-Situation. Diese Autos brauchen einfach viel Frischluft.”

“Wenn man ihnen diese versagt, leben sie nicht allzu lange”, erläutert das Teamoberhaupt des Traditionsrennstalls, der in Monte Carlo die Führung in der Fahrerwertung einbüßte. “Wir wussten zwar nicht, welche Systeme eingehen würden, doch uns war klar, dass wir über der Temperatur lagen. Zu diesem Zeitpunkt kannst du nicht viel unternehmen”, gibt Whitmarsh abschließend zu Protokoll.

Quelle: formel1.de

Eric Boullier will Robert Kubica schmackhaft machen, über 2010 hinaus bei Renault zu bleiben – Jüngste Ergebnisse und Entwicklungen stimmen positiv

Robert Kubica und der Renault R30 sind zwei der größten Überraschungen dieser Saison. Der polnische Rennfahrer und sein französisch-britischer Rennwagen wussten schon beim Jahresauftakt in Bahrain zu überraschen und konnten seither immer wieder für Furore sorgen. Aus diesem Grund ist Teamchef Eric Boullier fest davon überzeugt, dass Kubica dem Formel-1-Team erhalten bleiben wird.

“Robert arbeitet sehr gut mit dem Team zusammen und ihm gefällt auch der Teamspirit. Durch das geplante Entwicklungspaket und die Zielsetzungen für die Zukunft sieht alles sehr positiv aus, denke ich. Wir halten ihn diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden und ich bin mir sicher: Das ist genug, um ihm schmackhaft zu machen, zu bleiben”, gibt Boullier nach Monaco bei ‘Autosport’ zu Protokoll.

Gerade die enge Beziehung zwischen Fahrer und Team sei das Erfolgsgeheimnis hinter den zuletzt fünf Punktefahrten in Folge, wie Boullier betont. “Das ist der Schlüssel zum Erfolg im Rennsport. In der Vergangenheit hat Alonso einfach perfekt ins Team gepasst – und genau den gleichen Kurs verfolgen wir auch jetzt”, meint der Franzose, für den das Jahr 2010 einem Neuanfang gleichkommt.

“Wir haben schwierige Zeiten mit diesem Rennstall durchgemacht und auch eine Umstrukturierung. Das war gut für die Moral im Team. Diese Jungs haben schon Titel gewonnen und wissen daher, wie man erfolgreich Rennen fährt und wie man ein gutes Auto baut”, erläutert Boullier. “Die Beziehung zu den Fahrern und natürlich die Ergebnisse haben uns da nur zusätzlichen Schwung verliehen.”

Quelle: motorsport-total.com

Nach zwei Siegen en suite ist Mark Webber der Mann der Stunde in der Formel 1 – Red Bull möchte seinen auslaufenden Vertrag verlängern

Der Saisonauftakt von Mark Webber war nicht so prickelnd, wie sich das der Australier eigentlich vorgestellt hatte – vor allem bei seinem Heimrennen in Melbourne bekleckerte er sich nicht gerade mit Ruhm. Doch mit zwei Pole-Positions und Siegen in Barcelona und Monte Carlo avancierte er zum Mann der Stunde in der Formel 1.

Damit scheinen auch seine Chancen auf einen Verbleib bei Red Bull zu steigen, obwohl sein Vertrag zum Jahresende ausläuft: “Unser Wunsch ist es, mit Vettel und Webber weiterzumachen”, wird Red-Bull-Konsulent Helmut Marko von der ‘APA’ zitiert. “Wichtig ist, dass beide auf einem hohen fahrerischen Niveau sind. Jeder pusht den anderen zu Höchstleistungen. Er geht ans Limit – für sich selbst, aber in weiterer Folge auch für das Auto.”

Der 33-Jährige ist laut Marko “technisch sehr, sehr gut”, drohte aber Ende 2009 und in den ersten Rennen dieser Saison den Anschluss zu Vettel zu verlieren, was den schieren Speed angeht. Genau wie im Vorjahr, als er zu Saisonmitte plötzlich zu Topform auflief, scheint Webber aber auch diesmal seine besten Seiten auszupacken, wenn kaum noch jemand damit gerechnet hätte.

Dass das für sein Standing bei Red Bull positiv ist, versteht sich von selbst. Möglicherweise lässt sich dank solcher Leistungen 2011 sogar mehr Geld verdienen, wenn er das aktuelle Niveau halten kann. Marko verrät: “Natürlich wird das von seinem Management für Gehaltsverhandlungen genutzt. Wir wissen aber, was er uns wert ist.”

Christian Horner vertritt den gleichen Standpunkt wie der Österreicher: “Ich bin sehr glücklich mit der Dynamik in diesem Team – daran wollen wir nichts ändern”, verrät der Red-Bull-Teamchef gegenüber ‘Autosport’. “Mit Marks Leistungen bin ich sehr zufrieden. Er ist ein wichtiges Mitglied unseres Teams, aber wegen seiner 33 Jahre haben wir halt gesagt, dass wir nur noch Einjahresverträge machen und keine langfristigen Deals.”

“Unterm Strich geht es um Beziehungen und darum, wie er sich fühlt. Mark fährt fantastisch, ist ein geschätztes Mitglied des Teams. Wenn die Zeit reif ist, werden wir uns hinsetzen und über den Vertrag sprechen. Ich bin mir sicher, dass das ein kurzes Gespräch wird”, so Horner. “In den vergangenen Jahren haben wir immer Ende Mai oder Anfang Juni zu verhandeln begonnen. Wie ich Mark kenne, wird das sicher wieder eine sehr geradlinige Angelegenheit.”

Allzu hoch sollte Webber wohl dennoch nicht pokern, was das Geld angeht, denn Red Bull wird schon seit Monaten mit Kimi Räikkönen in Verbindung gebracht, der in der Rallye-WM einen Red-Bull-Citroën fährt und ein Formel-1-Comeback nie auf immer und ewig ausgeschlossen hat. Auch der Name Felipe Massa fiel zuletzt in Zusammenhang mit Red Bull.

Sebastian Vettel sitzt hingegen fest in seinem Sattel. Der Vertrag des Deutschen läuft erst Ende 2011 aus, wie man hört.

Quelle: formel1.de

Pirelli steht seit Monte Carlo auf Pole-Position, was den neuen Reifendeal für die Formel 1 angeht – Michelin einzig verbliebener Gegner

Eigentlich wollten die Teams schon in Barcelona eine Entscheidung treffen, welcher Hersteller die Formel 1 ab 2011 mit Reifen beliefern soll. Doch aufgrund neuer Entwicklungen – unter anderem dachte Bridgestone kurzzeitig über einen Rücktritt vom Rücktritt nach – musste der Vertragsabschluss auf Monte Carlo vertagt werden.

Auch an diesem Wochenende hat es aber nicht geklappt, obwohl sich alle Beteiligten einig sind, dass die Zeit drängt. Immerhin wurden die Angebote bei drei Meetings am Sonntagmorgen genau studiert. Formel1-Wetten für die Saison 2010. Ergebnis: Von den ursprünglichen fünf Möglichkeiten – Avon, Bridgestone, Michelin, Pirelli und eine koreanische Firma (Hankook oder Kumho) – sind nun nur noch zwei in der engeren Wahl.

“Es gibt nur noch zwei Möglichkeiten: Michelin und Pirelli. Ich sehe keine andere Option”, bestätigt Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Bei Bridgestone konnte sich die Motorsportabteilung, die trotz der Rückzugsankündigung weitermachen wollte, nicht gegen den Vorstand in Japan durchsetzen. Avon ist bereits seit Barcelona aus dem Rennen, die Koreaner wurden nie wirklich ernst genommen.

Laut Ross Brawn ist das Pirelli-Angebot so verlockend, dass man es “ernsthaft in Betracht ziehen” sollte. Details sind nicht bekannt. Dafür ist durchgesickert, dass Michelin den Preis pro Team von ursprünglich fünf auf 1,5 Millionen Euro pro Saison reduziert hat. Denn der Preis ist für die Teams neben der Sicherheit das wichtigste Kriterium…

Quelle: motorsport-total.com