Obwohl er sich bei Force India sehr wohl fühlt, ist Adrian Sutil klar, dass er das Team wechseln muss, wenn er Weltmeister werden will

Als Adrian Sutil 2006 drei Freitagstrainings für das damalige MF1-Team absolvierte, rechnete er nicht damit, dass er mindestens vier weitere Jahre seiner Rennkarriere in der Formel 1 dort verbringen würde: “Es dauerte ein Weilchen, bis mir klar wurde, dass dieses Team eine Zukunft hat”, gesteht der Deutsche im Interview mit ‘Autosport’. “Zur Spyker-Zeit war es ein großes Durcheinander und ich wusste nicht, was passieren würde.”

“Mein Plan war, ein weiteres Jahr zu bleiben, vielleicht zwei, aber dann woanders ein Cockpit zu finden”, erinnert sich Sutil an seine Anfänge 2006 und 2007. “Aber als Vijay Mallya das Team übernahm, hatte ich auf einmal ein viel besseres Gefühl. Seit diesem Zeitpunkt bin ich hier absolut glücklich und ich glaube an das Team. Es hat aber ein bisschen gedauert, um so weit zu kommen, denn vor ein paar Jahren waren wir noch nirgendwo.”

Gleichzeitig ist dem 27-Jährigen klar, dass er bei Force India wohl keine Grands Prix gewinnen oder Weltmeister werden kann. Für 2011 könnte sich eine Möglichkeit bei Renault auftun, doch wahrscheinlicher ist ein Verbleib. Nur: “Selbst mit den Kosteneinsparungen wird es immer ein Team geben, das ein bisschen mehr hat”, weiß er. “Toll, dass wir uns so gesteigert haben – da geht auch noch mehr -, aber ich würde nicht davon sprechen, dass wir ein Siegerteam werden können.”

“Man sollte da ein bisschen vorsichtig sein, denn meiner Meinung nach ist es nicht möglich, mit den Topteams mitzuhalten”, gibt sich Sutil realistisch. “Wir gehören in den Bereich, in dem wir uns momentan befinden, nämlich ins Mittelfeld. Wir werden versuchen, uns weiter zu steigern, aber das könnte schwierig werden. Top 5, Top 6, okay, aber ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass wir in den nächsten Jahren um den WM-Titel kämpfen werden. Das ist unrealistisch.”

Quelle: Motorsport-Total.com

Robert Kubica gewährt einen seltenen Einblick in sein Privatleben und spricht über sein verbotenes Hobby und seinen ersten fahrbaren Untersatz

Robert Kubica gilt für viele als einer der kommenden Formel-1-Weltmeister. In dreieinhalb Jahren in der Motorsport-Königsklasse hat er schon oft sein enormes Talent unter Beweis gestellt. Nur fehlte ihm ein gutes Auto, um seinem Sieg in Kanada 2008 weitere folgen zu lassen. Der Pole gilt als introvertiert. Gegenüber ‘Formula1.com’ sprach er aber auch mal über private Dinge.

Der 25-Jährige ist eine Sportskanone durch und durch. Laufen, Radfahren, Bowlingspielen und Rallyefahren – er besitzt drei Rallyeboliden – sind seine Hobbys. Von einer seiner liebsten Freizeitbeschäftigungen musste er sich aber trennen. “Ich habe das Skifahren geliebt. Aber ab dem Zeitpunkt als ich anfing in der Formel 3 zu fahren, musste ich immer Verträge unterschreiben, die mir das verbieten. Am Anfang hat mich das sehr geschmerzt, mittlerweile geht es.”

Sport beinhaltet demnach auch seinen idealen freien Sonntag. “Am besten ist es, früh aufzuwachen und laufen zu gehen oder Fahrrad zu fahren. Die Luft ist in der Früh so frisch und rein. Ich stelle mir oft den Wecker. Wenn er aber dann läutet strecke ich die Hand danach aus, schalte ihn ab und schlafe weiter”, scherzt Kubica, der niemals Kaffee trinkt, über sich selbst. Was der Renault-Pilot übrigens gar nicht leiden kann sind Verkehr, Milch, Butter, Unpünktlichkeit und Autos, die sich schwer fahren lassen.

Kubica, dessen Eltern eine Fabrik für Tonbänder besaßen, stand in seiner Karriere elf Mal auf dem Formel-1-Podest. Mit dem Motorsport kam er bereits früh in Berührung. “Als ich viereinhalb Jahre alt war, bekam ich mein erstes Gefährt. Meine Eltern haben mir eine Miniaturversion eines Jeeps im Maßstab 1:4 oder 1:5 gekauft. Der hatte drei PS und zwei Gänge. An diesem Tag startete meine Motorsportkarriere”, erinnert sich der 25-Jährige.

An seine Schulzeit hat er hingegen wenig Erinnerungen. “Ich war fast nie da, weil ich ständig zu Kartrennen gefahren bin. Ich habe viele Stunden gefehlt, meine Lehrer haben mich wahrscheinlich kaum gekannt”, so Kubica, der später parallel zum Motorsport Privatunterricht nahm. Bücher liest er dennoch gerne, wie zuletzt “Gomorrha”, in dem es um die italienische Mafia geht. Vor dieser hat der Pole keine Angst. Er fürchtet sich nur, wenn er in tiefen Gewässern schwimmt und mag es auch nicht mit Hubschraubern zu fliegen.

Kochen ist nicht Kubicas Stärke, auch wenn er sich zu Beginn seiner Karriere oft selbst versorgen musste. Am liebsten steht er am Griller. “Das schmeckt besser als im Restaurant. Vielleicht deswegen, weil man so viel Zeit reingesteckt hat”, meint der Mann aus Krakau, der am liebsten daheim vor dem Fernseher entspannt und Handys als “Plage” bezeichnet.

Quelle: Motorsport-Total.com

In diesem Jahr wurde in Bahrain auf der längeren Streckenvariante gefahren – 2011 wird wieder auf die bewährte Pistenführung zurückgegriffen

Der Saisonauftakt 2010 in Bahrain zählte nicht zu den spannendsten Rennen aller Zeiten. Zum ersten Mal wurde die längere Streckenvariante verwendet, die normalerweise beim 24-Stunden-Rennen gefahren wird. In der kommenden Saison wird die Formel 1 wieder auf dem seit 2004 bewährten Layout um WM-Punkte kämpfen.

“Seit 2004 hat die Anlage in Bahrain neue Standards gesetzt und gehört zu den besten Formel-1-Pisten in den vergangenen sieben Jahren”, so Shaikh Salman Bin Isa Al Khalifa, der Vorstandsvorsitzende der Piste. “Als Auftaktort für die 60. Saison der Formel 1 mussten wir etwas Neues machen, um das Jubiläum zu feiern. Deshalb haben wir das Streckenlayout erweitert, um den Teams eine komplett neue Herausforderung zu bieten.”

“Es war eine große Herausforderung, da wir nicht viel Zeit hatten. Es hat gezeigt, dass Bahrain als Rennveranstalter kontinuierlich Veränderungen vornehmen kann, damit die weltweite Wahrnehmung der Formel 1 gesteigert wird. Wir hatten 18 der noch lebenden 20 Weltmeister zusammen mit ihren Autos eingeladen. Das wird den Fans noch lange in Erinnerung bleiben.”

Statt der 6,2 Kilometer wird im kommenden Jahr also auf der bewährten 5,4 Kilometer langen Version gefahren. Gute Erinnerungen daran hat Jenson Button, der 2009 im BrawnGP das Rennen gewonnen hat. “Ich bin ein großer Fan des Landes. Die Strecke gefällt mir ebenfalls gut, denn es gibt einige schnelle Passagen, wo man das Auto am Limit bewegen kann.”

Seinem McLaren-Teamkollegen Lewis Hamilton fehlt noch die Siegertrophäe des Wüstenstaats. “Ich liebe die Strecke. Ich freue mich darauf genauso sehr, wie auf Monaco und Spa-Francorchamps”, so der Brite. “Es geht nicht um die Strecke direkt, sondern um die ganze Anlage, wie alles organisiert ist und auch die Leute. Es ist immer eine schöne Reise. Es ist einer der wenigen Orte, wo man keinen Stress empfindet. Man fühlt sich dort sehr entspannt.”

Rekordweltmeister Michael Schumacher schätzt dagegen die Strecke. “Aus Fahrersicht ist Bahrain eine Herausforderung. Es gibt einige trickreiche Kurvenkombinationen”, so der Mercedes-Pilot.

Quelle: Motorsport-Total.com

Angeblich ist Alan Scott Hoo ein hochtalentierter Nachwuchspilot, der es vielleicht als erster Fahrer von der Karibik-Insel in die Formel 1 schaffen könnte

Alan Scott Hoo heißt laut dem ‘Jamaica Observer’ die neue Motorsport-Hoffnung der Karibik-Insel Jamaika. Das erklärte Ziel des 17-Jährigen, der seit zehn Jahren in den USA in Florida wohnt, ist es, ein Cockpit in der Formel 1 zu bekommen. Sein großes Vorbild ist der ehemalige Weltmeister Lewis Hamilton. Denn der Brite hat wie Hoo karibische Wurzeln. Hamiltons Großeltern väterlicherseits verließen in den 50er-Jahren ihre Heimat Grenada und fanden in England ihr neues Zuhause.

Hoo will nun von Florida aus die große Motorsportkarriere starten. Mit zwölf Jahren entdeckte er beim Kartfahren seine Liebe zum Motorsport. Derzeit besucht er die Skip Barber Racing School in Sebring. Dort stellte er sein Talent bereits unter Beweis. Er wurde deshalb schon mit einer Auszeichnung als Rookie des Jahres gewürdigt. Vor kurzem unterschrieb er beim Team “Boys will be Boys”, das in einer NASCAR-Nachwuchsklasse unterwegs ist, einen Vertrag über zwei Jahre.

Bis zu seinem ersten Einsatz hält sich Hoo mit Trainings am heimischen Simulator fit. “Das ist, wie wenn man ein Rennauto fährt. Ich fahre jeden Tag damit, auch am Wochenende, und gehe nach der Schule ins Fitnesscenter”, so der 17-Jährige, der an seinem Vorbild Hamilton folgende Dinge beeindrucken: “Ich mag seine Persönlichkeit, wie immer wieder anderen hilft und vor allem, weil er sich aus dem Nichts an die Spitze gekämpft hat.”

Quelle: formel1.de

Michael Schumacher erklärt, warum er in seiner Comeback-Saison nicht zurecht kommt und für 2011 dennoch Titelchancen sieht

Michael Schumacher ist wohl der Pilot, bei dem Anspruch und Wirklichkeit derzeit am weitesten auseinander klaffen. Doch der Rekordweltmeister ist für seine Willensstärke bekannt – aus diesem Grund hat er die Saison 2010 genauso wie sein Mercedes-Rennstall bereits abgehakt und konzentriert sich voll auf das kommende Jahr. Formel1 – GP.

Davor muss allerdings noch analysiert werden, warum die Comeback-Saison des 41-Jährigen bisher so enttäuschend verlief. Schumacher hat dafür selbst seine Theorien. “Man muss einfach betonen, dass wir dieses Auto in die Hände gedrückt bekommen haben”, erklärt er, dass er und Teamkollege Nico Rosberg auf die Entwicklungsarbeit als Teamneulinge kaum Einfluss hatten. “Das ist praktisch ein Überbleibsel von dem, was letztes Jahr entwickelt wurde. Und da sind relativ viele Kompromisse, die wir Fahrer damit eingehen müssen.”

Damit bezieht sich Schumacher vor allem darauf, dass sein Vorgänger Jenson Button ein deutlich untersteuerndes Auto bevorzugte, er selbst aber mit einer Tendenz zum Übersteuern besser zurecht kommt. Doch damit nicht genug: “Die Reifen sind natürlich auch ein großes Thema. Aber Faktum ist, dass das Auto überhaupt nicht harmoniert – weder mit den Reifen, noch mit den Fahrern. Insofern gilt es, die ganze Zeit darin zu investieren, dass das nächstes Jahr nicht der Fall ist.”

2010 liegt Schumacher nach zwei Dritteln der Saison abgeschlagen auf dem neunten WM-Rang. Auf WM-Leader Mark Webber fehlen ihm 123, auf Teamkollegen Rosberg 56 Zähler. “Wenn man sich die Punktetabelle anschaut, dann darf man sicher nicht zufrieden sein”, gibt Schumacher offen zu. Dennoch zweifelt er nicht an seiner eigenen Leistungsfähigkeit: “Es gibt gute Gründe, warum der Unterschied relativ groß ist. Faktum ist, dass ich mich rundum wohl fühle. Wir sind auf dem richtigen Wege, um im nächsten Jahr wieder konkurrenzfähig zu sein.”

Quelle: formel1.de

Während Jacques Villeneuve von seinem Angebot mit Durango für den 13. Startplatz schwärmt, wird er von Ron Dennis gewarnt: “Das ist nichts für schwache Nerven”

2006 musste Jacques Villeneuve die Formel 1 durch die Hintertür verlassen, jetzt will es der kanadische Ex-Weltmeister noch einmal wissen. Gemeinsam mit dem GP2-Team Durango bewirbt er sich um den ausgeschriebenen 13. Platz im Formel-1-Starterfeld für die Saison 2011. Seine Konkurrenten sind aller Voraussicht nach das Epsilon-Euskadi-Team von Jaon Villadelprat und der Rennstall des Serben Zoran Stefanovic, Stefan GP.

Villeneuve gibt sich gegenüber ‘Rue Frontenac’ optimistisch, dass sein Projekt gute Chancen hat, den Zuschlag zu bekommen: “Ich bin wirklich stolz auf unser Angebot.” Dieses soll am Mittwoch in Genf präsentiert werden. “Wir können nicht steuern, was die anderen präsentieren und wie unser Ansatz bewertet wird, doch wir haben alles nach den Anforderungen der FIA gemacht”, stellt er klar.

Villeneuve: Alles nach Vorschrift gemacht

Was Villeneuve dabei besonders freut? “Wir haben keine Abkürzungen genommen, alles nach dem Lehrbuch gemacht. Mein Partner haben eine makellosen Arbeit geleistet.”Zu seinen Rivalen um den 13. Startplatz will sich der 39-Jährige, der derzeit versucht, in der US-amerikanischen NASCAR-Serie Fuß zu fassen, nicht äußern: “Wir wissen nicht, wie viele Leute präsentieren, noch wer sie sind und ob sie seriös sind.”

Noch ist nicht einmal klar, ob überhaupt eines der drei Bewerber einen Platz bekommt, zumal sich die FIA über die Herangehensweise der aktuellen Neueinsteiger sehr kritisch geäußert hat. Villeneuve bestätigt: “Die FIA hat sich nicht festgelegt, dass der 13. Platz vergeben wird, wenn sich ein Projekt nicht an die Anforderungen hält. Sollten wir den Platz bekommen, dann beginnt der Stress erst.”

Er kann allerdings nicht versprechen, dass sein Team in der Debütsaison besser aussehen wird, als Lotus, Virgin oder HRT: “Es wird schwierig, 2011 konkurrenzfähig zu sein. Das wissen wir.” Das liegt vor allem daran, dass die FIA erst Ende August eine Entscheidung treffen will, wer nun in die Formel 1 einsteigen darf. Zudem gibt es massive Testbeschränkungen – der Neueinsteiger wird ähnlich wie 2010 die erste Saison opfern müssen, um überhaupt Fuß zu fassen. Doch dadurch lässt sich Villeneuve nicht entmutigen: “Wir bauen das Team ja nicht nur für das erste Jahr auf.”

Dennis warnt Villeneuve

Eine Warnung erhält er währenddessen von McLarens Ex-Teamchef Ron Dennis. “Die Finanzen sind das Entscheidende. Jeder in der Welt der Formel 1 hofft, dass es gelingt – es ist immer gut, wenn die Weltmeister dem Sport erhalten bleiben. Doch ich wiederhole: Es benötigt ausgiebige finanzielle Ressourcen. Das ist kein Sport für jemanden mit schwachen Nerven.”

Tatsächlich war das Durango-Team in der GP2 nicht unbedingt bekannt dafür, finanziell auf besonders guten Beinen zu stehen – meist war die italienische Mannschaft auf Paydriver angewiesen. Doch zumindest hat Jacques Villeneuve in seiner aktiven Formel-1-Karriere eines bewiesen: Dass er kein Mann mit schwachen Nerven ist. Wer sich an seine wilden und beinahe mutwilligen Unfälle in der Eau Rouge in Spa erinnert, wird dies bestätigen.

Quelle: Motorsport-Total.com

Bernie Ecclestone und Veranstalter Tavo Hellmund geben weitere Details zum US-Grand-Prix bekannt, aber auch Persönliches

2012 erlebt die Formel 1 ihr Comeback in den USA. Der Grand Prix soll nahe der texanischen Metropole Austin über die Bühne gehen. Unter der Leitung von Rennstreckenarchitekt Hermann Tilke sollen im Dezember die Bauarbeiten für den hochmodernen Rennkurs beginnen. Für die Formel 1 ist die Rückkehr besonders wichtig. Zudem machten die Automobilhersteller Druck auf Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. Für sie ist die USA einer der wichtigsten Märkte überhaupt.

Ecclestone betonte außerdem im Interview mit ‘Formula1.com’, wenn man sich als Weltmeisterschaft deklariert, muss man auch in den USA fahren. Dass die Wahl auf Austin gefallen ist, hat mehrere Gründe. “Wir wollten an einen Ort, der weltbekannt ist. Texas erfüllt dies voll und ganz”, so der Brite, der über die Schönheit Austins schwärmt und hinzufügt: “Wichtig war aber auch, dass ich Tavo (Hellmund; Anm. d. Red.) seit seiner Geburt kenne.” Nach seinen Erfahrungen mit Indianapolis wollte er dieses Projekt mit einem Mann seines Vertrauens aufziehen.

Mit den Besitzern des Ovales ist Ecclestone nach wie vor nicht im Reinen. “Wenn wir in den USA Rennen gefahren sind waren immer Massen an begeisterten und faszinierten Fans an den Strecken. Das war in Long Beach, Dallas und auch in Indianapolis der Fall. Aber die Veranstalter dort glaubten, sie können finanziell besser mitschneiden. Die Probleme mit Indianapolis lagen nie an uns”, behauptet der Formel-1-Boss.

Aber wie kam es zu der persönlichen Freundschaft? “Mein Vater und Bernie waren über Jahrzehnte miteinander befreundet. Als Kind habe ich die Sommerferien mit Bernie verbracht, bin also mit der Formel 1 vertraut, seit ich gehen kann”, erzählt Tavo Hellmund. Sein Vater veranstaltete in den 80ern gemeinsam mit Ecclestone den Grand Prix in Mexiko. Tavo Hellmund trat dann in seine Fußstapfen und organisierte Motorsportveranstaltungen und Musikfestivals in den USA.

Bis zum ersten Rennen ist noch etwas Zeit. Da die Bauarbeiten aber bereits im Dezember starten, muss die Planung schnell beendet werden. “Das Kurs-Layout ist fast fertig. Wir werden es im September der FIA präsentieren”, so Hellmund. Auch einen möglichen Renntermin gibt es bereits. “Wir müssen noch ein bisschen abwarten. Aber es wäre logisch, wenn es zeitlich nahe dem Rennen in Montréal stattfindet. Das bedeutet, irgendwann im Juni”, erklärt Ecclestone.

Quelle: Motorsport-Total.com

Formel-1-Weltmeister Jenson Button absolviert den London-Triathlon nach Mandelentzündung: “Habe mich nur durchgekämpft”

Während viele Fahrerkollegen in der aktuellen Formel-1-Sommerpause am Strand entspannen, gibt Jenson Button Vollgas. Der Weltmeister nahm am Wochenende am berühmten London-Triathlon teil und zeigte sich nach seiner Zielankuft zufrieden. “Ich war Vierter in meiner Gruppe von 570 Startern”, so der Brite via ‘Twitter’. Seine gute Laufzeit vom Vorjahr konnte der McLaren-Star jedoch nicht reproduzieren.

In 2:14.15 Stunden war Button um etwa sieben Minuten langsamer als 2009. Doch es gab eine einleuchtende Erklärung. Der 31-Jährige hatte seine Teilnahme wegen einer Mandelentzündung in der Woche zuvor fast absagen müssen. “Ich fühlte mich zu Wochenbeginn überhaupt nicht gut. Deswegen war ich bei der diesjährigen Auflage eben etwas langsamer.”

“Ich wollte aber das Wochenende auf keinen Fall verpassen, weil es mir im vergangenen Jahr so viel Spaß gemacht hatte. So entschied ich, mich einfach nur durchzukämpfen”, erklärt Button nach 1.500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. 55.000 Zuschauer säumten die Straßen in London, insgesamt 13.000 Teilnehmer waren am Start. Im Rahmen des Triathlons kamen rund 2,5 Millionen Euro für den guten Zweck zusammen.

Quelle: Motorsport-Total.com

Fernando Alonso wird auch im Urlaub an die kommenden Rennen denken und rechnet mit weiteren Verbesserungen bei Ferrari

Die Formel 1 befindet sich in ihrer Sommerpause, jedes Team muss zwischen dem vergangenen Rennen in Budapest und dem kommenden Grand Prix in Spa-Francorchamps für insgesamt zwei Wochen die Arbeit in seiner Fabrik niederlegen. Ferrari hat gemeinsam mit seinen Ingenieuren und Fernando Alonso die vergangene Woche noch dazu genutzt, sich in Maranello auf die restlichen Rennen der Saison 2010 sowie auf das kommende Jahr vorzubereiten.

Nachdem Alonso am Wochenende einen Abstecher nach Madonna di Campiglio zur Präsentation von Ercole Colombos Buch über den 20. Geburtstag des “Wrooom”-Events unternommen hatte, tritt der Spanier nun ebenfalls einen zweiwöchigen Urlaub an. Ganz loslassen vom Formel-1-Geschehen kann der zweifache Weltmeister allerdings nicht. “Es wird nicht möglich sein, meine Gedanken in diesen zwei Wochen komplett abzuschalten”, wird Alonso auf der offiziellen Webseite des Teams zitiert.

“Ich werde versuchen, etwas zu entspannen, ein wenig Sport treiben und mindestens einmal pro Tag, vielleicht für zehn Minuten, unausweichlich an das kommende Rennen in Belgien denken”, so Alonso weiter. “Ich denke, das wird für alle gleich sein und der Zeitpunkt der Pause macht keinen Unterschied.”

Der WM-Fünfte geht davon aus, dass Ferrari nach dem jüngsten Aufwärtstrend in den kommenden Rennen noch weiter zur Spitze aufschließen wird. “In Spa werden wir ein paar neue Teile haben und wir hoffen, dass sie uns noch weiter nach vorne bringen. Die anderen werden dasselbe tun, was bedeutet, dass wir besser als sie arbeiten und schneller in Sachen Weiterentwicklung sein müssen.”

Alonso baut dabei auf die Stärke Ferraris. “Wir benötigten nur zwei normale Rennen, um wieder voll im Titelkampf zu sein. Es stimmt zwar, dass wir in der Meisterschaft nach wie vor hinten liegen und es immer besser ist, vorne zu sein, aber ich bin überzeugt, dass wir im Endspurt, damit meine ich die letzten zwei oder drei Rennen, näher an der Spitze sein werden als wir es jetzt sind.”

Webber und Vettel zu unerfahren?

Wichtig sei es, ruhig und konzentriert zu bleiben, so Alonso weiter. Die Red-Bull-Piloten hat er im Kampf um den WM-Titel allerdings nicht auf der Rechnung. “Es ist schwer zu sagen, wer mein ärgster Rivale ist – wir sind fast gleichauf: vielleicht Hamilton, Button und ich. Wir alle haben bereits einen Titel gewonnen und werden den Endspurt ruhiger angehen, da wir etwas vergleichbares bereits erlebt haben.” Er gebe sich selbst dabei eine fünfzigprozentige Chance.

Während bei McLaren und Red Bull noch jeweils beide Piloten um die WM-Krone kämpfen, kann sich Alonso der Unterstützung seines Teamkollegen Felipe Massa gewiss sein. “Bei uns herrscht eine tolle Atmosphäre. Eine, die besser ist, als in jedem anderen Team”, ist sich Alonso sicher. Die noch ausstehende Entscheidung des FIA-Weltrats bezüglich Ferraris Stallregie in Hockenheim blendet der Spanier weitestgehend aus. “Wir Fahrer und Ingenieure haben die Aufgabe, uns weiter auf das Auto und unsere Arbeit zu konzentrieren.”

Quelle: formel1.de

Sebastian Vettel hat schon als Jugendlicher alles dafür gegeben, um eines Tages Formel-1-Weltmeister werden zu können

Der Sport-Informations-Dienst hat nach dem Grand Prix von Ungarn ausgerechnet, dass Sebastian Vettel aufgrund der zahlreichen Missgeschicke in dieser Saison bereits 128 WM-Punkte durch die Lappen gegangen sind. Doch der Red-Bull-Pilot hat nach wie vor alle Chancen auf den Gewinn seines ersten Weltmeistertitels, ihm fehlen lediglich zehn Punkte auf den in der Rangliste führenden Mark Webber. Sportwetten, ganz einfach mit bwin.com.

Dieses Ziel lässt Vettel auch nicht während der vierwöchigen Sommerpause der Formel 1 aus den Augen. “Nichts auf der Welt zählt für mich so viel wie der Gewinn der Weltmeisterschaft”, wird der Heppenheimer von der ‘Welt’ zitiert. Dafür habe er bereits in jungen Jahren auf vieles verzichtet.

Während seine Freunde die Sommer für gewöhnlich im Schwimmbad verbracht hätten, sei er selbst im Kart unterwegs gewesen. “Wie gern wäre ich dabei gewesen, aber ich musste trainieren und schuften. Ich habe schon damals für mein Lebensziel gearbeitet”, so Vettel. Dies sei aber schon immer Teil seines Job gewesen. “Man ist gezwungen, mit einer gewissen Form der Unfairness zu leben.”

Quelle: formel1.de